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Arnika
 

Arnika wird auch Allerleikraut, Berghopfen, Bluttrieb, Engelkraut, römische Gemswurz, Hundstod, Kathreinwurz sowie Wohlgemut genannt.
Sie wächst besonders gern auf torfigen Wiesen, am meisten im Gebirge, wird etwa 20 bis 50 cm hoch, der Stengel ist fein behaart, er trägt zwei gegenständige kleine, schmale bis zwei Zentimeter lange Blätter. Die Wurzelblätter sitzen zu fünft um den Stengel auf dem Boden und werden um die Hälfte länger als die erwähnten Stengelblätter. Alle sind mit Nerven durchzogen, wie die des Spitzwegerichs, aber sie sind mehr rundlich. Der fast kahle Stengel bildet in der oberen Hälfte mehrere Ästchen, auf denen im Juni und Juli die gelbe, im Durchmesser etwa vier Zentimeter große Blüte sitzt. Man sammelt die Blüten im Juni, die Wurzel im Frühjahr oder Herbst.
V e r w e n d u n g : Arnikatinktur belebt und erfrischt. Sie hilft bei müden, steifen und schmerzenden Gliedern sowie bei schlecht heilenden Wunden. Arnikatinktur wird äußerlich angewendet.
H e r s t e l l u n g der Arnikatinktur: Arnikablüten in ein weithalsiges Glas geben, mit Schnaps oder Korn übergießen, soviel, daß die Blüten bedeckt sind. Glas gut verschließen und an einem warmen Ort ca. 14 Tage stehen lassen, abseihen und in eine dunkle Glasflasche umfüllen, dann ist der Geist gebrauchsfertig.

 
 
     
 

 

 
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