Inhaltsverzeichnis
Warum automatisch bewässern?
50 % Wasser
Die verschiedenen Bewässerungssysteme im Überblick
Sprinkler-Systeme (Rasenberegnung)
Tropfbewässerung (für Beete und Hochbeete)
Bewässerungscomputer und Steuergeräte
Planung: Was muss vorab überlegt werden?
- Was soll bewässert werden? Rasen, Beete, Topfpflanzen oder alles zusammen? Unterschiedliche Bereiche benötigen unterschiedliche Systeme.
- Wie groß ist die zu bewässernde Fläche? Für den Wasserdurchfluss und die benötigte Pumpenleisung entscheidend.
- Wie viele Zapfstellen gibt es? Wird das System an einem oder mehreren Außenwasserhähnen angeschlossen?
- Gibt es ausreichend Wasserdruck? Die meisten Systeme benötigen mindestens 1,5–2 bar. Bei niedrigem Druck muss eine Gartenpumpe nachgerüstet werden.
- Soll ein Regenfass oder eine Zisterne genutzt werden? Tauchpumpen ermöglichen die Nutzung von Regenwasser, was Kosten spart und die Umwelt schont.
Einfach starten: Baukastensysteme für Einsteiger
- Bewässerungscomputer (Zeitsteuerung)
- Verteiler am Wasserhahn
- Haupt-Schlauchleitung (13 mm oder 16 mm)
- Tropfschläuche oder Micro-Sprühköpfe
- Verbindungsstücke, Stopfen und Erdnägel
Zisternen und Regenwasser nutzen
Wartung und Wintervorbereitung
Häufige Fehler bei der Bewässerungsplanung
- Bewässerung zur Mittagszeit: Hohe Verdunstung, nasse Blätter in der Sonne können zu Verbrennungen führen. Morgens oder abends bewässern.
- Zu häufig, zu wenig: Lieber seltener, aber dafür tiefer bewässern. Oberfläche leicht feucht halten fördert flache Wurzeln; tiefes Durchdränken fördert tiefes Wurzelwachstum.
- Einheitliche Bewässerung für alle Pflanzen: Rasen, Gemüse und Sträucher haben völlig unterschiedliche Wasserbedürfnisse. Zonen mit separaten Kreisen sind sinnvoll.
- System nicht winterfest machen: Ein einziger Frostschaden kann das komplette System unbrauchbar machen.



