Stauden sind mehrjährige Blütenpflanzen, die den Garten Jahr für Jahr neu beleben. Im Gegensatz zu einjährigen Sommerblumen sterben Stauden im Winter nicht ab, sondern treiben im Frühjahr zuverlässig aus dem Boden aus. Einmal richtig geplant und gepflanzt, brauchen Staudenbeete kaum Aufwand – und werden mit jedem Jahr schöner.
Inhaltsverzeichnis
Vorteile von Stauden
Stauden sind nachhaltig und wirtschaftlich: einmal kaufen, viele Jahre Freude haben. Sie vergrößern sich mit der Zeit und können geteilt werden (Nachschub für andere Beete oder als Geschenk). Viele Stauden sind zudem wertvolle Nahrungsquellen für Insekten und Vögel.
Planung
Beim Planen eines Staudenbeetes auf folgende Punkte achten:
- Blütezeiten staffeln: Von März bis November immer etwas in Blüte (Frühblüher → Sommerstauden → Herbststauden)
- Höhe berücksichtigen: Vorne niedrig, hinten hoch (klassische Abstufung)
- Standortansprüche: Sonnig, halbschattig oder schattig? Trocken oder feucht?
Beliebte Stauden
- Sonnig: Sonnenhut (Echinacea), Phlox, Katzenminze, Fetthenne (Sedum), Sonnenhut (Rudbeckia)
- Halbschattig: Storchschnabel (Geranium), Astilbe, Funkie (Hosta), Fingerhut (Digitalis)
- Schattig: Elfenblume (Epimedium), Waldsteinia, Waldmeister
Pflanzen
Beste Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst. Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen. Nach dem Pflanzen gut wässern und mulchen (hält Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut). Im ersten Jahr auf ausreichende Wasserversorgung achten.
Pflege
Im Frühjahr altes Laub entfernen (oder als Winterschutz für Igel und Insekten stehen lassen). Alle 3–5 Jahre Stauden teilen – das fördert Wuchs und Blüte und gibt neue Pflanzen.
