Stauden teilen und umpflanzen im Frühjahr 2026 – So verjüngst du deine Beete

Das Teilen von Stauden ist eine der wirkungsvollsten und zugleich kostengünstigsten Pflegemaßnahmen im Garten. Im Frühjahr, wenn die ersten Triebe aus der Erde spitzen, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um überalterte Stauden zu teilen, neue Pflanzplätze zu bestücken und die Beete zu verjüngen.

In diesem Ratgeber erfährst du, welche Stauden du im April 2026 teilen solltest, wie du dabei vorgehst und welche Fehler du vermeiden kannst.

Warum Stauden teilen?

Viele Stauden vergreisen mit den Jahren: Die Horste werden von innen heraus kahl, die Blühfreudigkeit lässt nach und die Pflanzen werden anfälliger für Krankheiten. Durch regelmäßiges Teilen – etwa alle drei bis fünf Jahre – verjüngst du die Pflanzen, förderst die Blütenbildung und bekommst gleichzeitig kostenlose neue Pflanzen für andere Beete oder zum Verschenken.

Das Teilen hilft auch, zu dichte Bestände auszulichten. Wenn sich Stauden gegenseitig bedrängen und um Licht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren, leidet die gesamte Beetgestaltung darunter.

Welche Stauden teilt man im Frühjahr?

Als Faustregel gilt: Sommerblühende und herbstblühende Stauden werden im Frühjahr geteilt, frühjahrsblühende Stauden direkt nach der Blüte im Frühsommer. Ideal für die April-Teilung sind beispielsweise Sonnenhut, Phlox, Astern, Rittersporn, Taglilien, Funkien (Hosta), Frauenmantel, Storchschnabel und Ziergräser.

Nicht teilen solltest du im Frühjahr: Pfingstrosen (die erholen sich schlecht davon), Christrosen und frühblühende Zwiebelblumen.

Schritt-für-Schritt: Stauden richtig teilen

Wähle einen bedeckten, kühlen Tag für die Teilung, damit die Pflanzen nicht austrocknen. Grabe die Staude mit einer Grabegabel oder einem scharfen Spaten großzügig aus, indem du rund um den Horst stichst. Hebe den gesamten Wurzelballen vorsichtig aus dem Boden.

Schüttle überschüssige Erde ab und teile den Ballen je nach Größe mit den Händen, zwei Grabegabeln (Rücken an Rücken) oder einem scharfen Spaten. Jedes Teilstück sollte mindestens drei bis fünf gesunde Triebe und ausreichend Wurzeln haben. Entsorge das verholzte, kahle Zentrum – hier steckt die wenigste Kraft.

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Einpflanzen der Teilstücke

Bereite die neuen Pflanzstellen vor, indem du den Boden gründlich lockerst und Kompost einarbeitest. Setze die Teilstücke genauso tief ein, wie sie vorher standen – nicht tiefer, nicht höher. Drücke die Erde rundherum gut an und gieße großzügig ein, damit keine Luftlöcher im Wurzelbereich entstehen.

In den ersten Wochen nach dem Teilen brauchen die Pflanzen regelmäßig Wasser, da ihr Wurzelsystem verkleinert wurde. Mulche den Boden um die frisch gepflanzten Teilstücke, um die Feuchtigkeit zu halten.

Spezialfall Ziergräser

Ziergräser wie Chinaschilf, Lampenputzergras oder Rutenhirse solltest du ebenfalls im Frühjahr teilen, wenn die ersten neuen Triebe sichtbar werden. Schneide die alten Halme vorher auf etwa 10 cm zurück. Bei großen, fest verwurzelten Horsten brauchst du eventuell eine Säge oder ein Beil, um den Wurzelballen zu zerteilen – Ziergräser können erstaunlich widerspenstig sein.

Tipps für den Erfolg

Teile Stauden nicht bei Frost oder extremer Hitze. Pflanze die Teilstücke so schnell wie möglich wieder ein – wenn das nicht sofort geht, wickle die Wurzeln in feuchte Tücher. Dünge frisch geteilte Stauden erst nach etwa vier Wochen, wenn sie angewachsen sind. Und: Beschrifte deine Teilstücke, besonders wenn du mehrere Sorten verarbeitest, damit du den Überblick behältst.

Viel Spaß beim Verjüngen deiner Beete! Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit uns.

Letzte Aktualisierung am 6.04.2026 um 20:08 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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