Pampelmuse – Grapefruit

Pampelmusen hängen am Baum© Shef-time - Shutterstock.com

Pampelmuse – immergrün und einfach riesig

Pampelmusen sind die größten Zitrusfrüchte der Welt. Sie wachsen an einem immergrünen Baum, der in der Natur bis zu 2 Meter hoch wird, in Deutschland aber als klassische Kübelpflanze, zwar ertragreich ist, aber nicht in die Höhe schießt. Im englischen Sprachraum kennt man unsere fleischige Pampelmuse, die ihren Ursprung in Südasien hat, als Pomelo. Wird die Pampelmuse mit einer Mandarine gekreuzt, so dürfen wir uns auf saftige Orangen freuen. Wird diese dann erneut mit einer Pomelo gekreuzt, dann beißen wir in die Grapefruit.

Die Frucht der Pampelmuse kann bis zu 30 cm Durchmesser erreichen. Deswegen wird sie auch als die größte Zitrusfrucht der Welt bezeichnet. Es wundert daher nicht, dass eine einzelne Pampelmusen Frucht zuweilen sogar bis zu 6 Kilo auf die Waage bringen kann. Das sind 6 Kilo saftiges Fruchtfleisch, das leicht bitter schmeckt, dafür aber umso erfrischender und äußerst gesund ist. Denn diese Zitrusfrucht ist u.a. sehr reich an Vitamin C. Der Geschmack ist nicht für jeden ideal. Wer es lieber süßer mag, der sollte sich für die Kreuzung der Grapefruit entscheiden. Die Schale kann bis zu 1,5 cm dick werden. Das stört aber nicht, denn in der Regel kann die riesige Zitrusfrucht leicht geschält werden. Die Schale der Pampelmuse kann übrigens kandiert als gesunder Snack genossen werden.

Verschiedene Pampelmuse Sorten gibt es eigentlich nicht. Da unterscheidet man eher die entsprechenden Kreuzungen wie Grapefruits und andere oder nach der Gattung der Zitrusfrüchte.

Die Pampelmuse im Kübel für zuhause

Wer wie im Schlaraffenland seine schmackhafte Frucht vom Baum gepflückt haben will, der muss sich einen veredelten Pampelmusenbaum im Kübel zulegen. Denn dieser kann, je nach Temperatur und Wetterlage, platzungebunden das ganze Jahr über seine grüne Blätterpracht zeigen. Der Pampelmusenbaum ist sehr kälteempfindlich und muss bei fallenden Temperaturen am besten in einen beheizbaren Wintergarten umziehen. Licht braucht die Pampelmuse das ganze Jahr über und zwar ausreichend.

Pampelmuse – Gute Pflege, Schöner Baum, Viele Früchte!

Ein Pampelmusen / Grapefruit Baum
© Ken Kojima – Shutterstock.com

Im Sommer ist der Pampelmusenbaum sehr durstig und tägliches Gießen ist ein Muss. Eine Wasserladung aus der Gießkanne reicht dabei aber nicht aus. Der Gartenschlauch muss her und die Erde muss bei jedem Gießgang bis zum Bodengrund feucht werden. Düngen sollte man den Baum in der Wachstumsphase im Frühling am besten einmal die Woche und zwar mit einem nährstoffreichen und kaliumhaltigen Dünger.

Im Winter lässt das unstillbare Durstgefühl etwas nach, aber auch in den kalten Monaten ist dafür zu sorgen, dass die Erde konstant feucht ist. Alle zwei bis drei Tage die Erdfeuchtigkeit kontrollieren und bei Bedarf nachgießen. Dann wächst und gedeiht die Pampelmuse problemlos.

Pampelmusen beschneiden

Da der klassische deutsche Pampelmusenbaum im Kübel wächst, ist es ratsam konsequent und häufig den Wuchs nachzuschneiden. Je häufiger geschnitten wird, desto kompakter wird die Krone und desto schöner wird der Pampelmusenbaum. Dabei spielt es auch keine Rolle, wann du nachschneidest. Der Sommer eignet sich genauso gut wie der Winter. Wenn geschnitten wird, dann immer 3 Millimeter für dem nächsten Trieb oder Knospe stehen lassen.

Wird die Pampelmuse auch mal krank?

Eigentlich muss man sich hier keine Sorgen machen, denn veredelte Pampelmusenbäume haben ausgezeichnete Abwehrkräfte. Schädlinge kommen erst dann, wenn die Pflanze geschwächt oder gestresst wird. Dann musst du dich vor Spinnmilben und Schildläusen in acht nehmen.