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Das Beet im Frühling neu gestalten
Der Frühling ist die perfekte Zeit, um Beete neu zu bepflanzen und frische Farbakzente in den Garten zu bringen. Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen setzen kräftige Farbtupfer, bevor die Sommerblumen übernehmen. Mit einem durchdachten Pflanzplan blüht das Beet von März bis Oktober nahezu ununterbrochen.
Farbplanung – welche Kombinationen wirken?
Harmonische Farbkombinationen entstehen durch Analogfarben (z. B. Gelb-Orange-Rot) oder Komplementärfarben (z. B. Blau-Gelb oder Violett-Gelb). Weiß wirkt als Trenner zwischen starken Farben beruhigend und edel. Für ein klassisches Bauerngarten-Feeling empfehlen sich bunte, lebhafte Kombinationen aus Ringelblumen, Kornblumen und Sommerastern.
Frühlingsblüher als Starter
Tulpen, Narzissen, Primeln und Vergissmeinnicht sind die Stars des frühen Frühjahrs. Zwiebelblüher wurden idealerweise im Herbst gepflanzt und treiben jetzt aus. Noch bis Mitte April lassen sich spät treibende Sorten wie Tulpen nachordern. Wer jetzt schnelle Frühlingsstimmung will, kauft fertig blühende Primeln oder Stiefmütterchen für das Beet.
Stauden als Rückgrat des Beetes
Mehrjährige Stauden bilden das dauerhafte Gerüst eines schönen Beetes. Klassiker wie Storchschnabel, Phlox, Schafgarbe und Taglilien sind pflegeleicht, wachsen jedes Jahr nach und müssen nicht ständig neu gepflanzt werden. Zwischen den Stauden lassen sich jedes Jahr andere Einjährige einstreuen, um immer neue Blickpunkte zu setzen.
Einjährige Sommerblumen für maximale Farbpracht
Cosmea, Zinnie, Sonnenblume, Ageratum und Löwenmäulchen sind unkomplizierte Einjährige, die von Mai/Juni bis in den Frost hinein blühen. Sie lassen sich direkt aus Samen ziehen oder als fertige Jungpflanzen kaufen. Für ein natürliches Gartenambiente Wildblumenmischungen streuen – sie ziehen Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge an.
Beet anlegen – praktische Tipps
Bevor du neu pflanzt, Beet gründlich lockern, Unkraut entfernen und Kompost einarbeiten. Dann nach dem Pflanzplan vorgehen – große Pflanzen nach hinten, niedrige nach vorne. Zwischen den Pflanzen ausreichend Abstand lassen: Viele Stauden wirken im zweiten und dritten Jahr deutlich größer. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut.
