Japanischer Ahorn

Ein Japanischer Ahorn in der Herbstfärbung mit leuchtendem Rot © Liz Farmer Bedard - Shutterstock.com

Der Japanische Ahorn, Acer Japonicum, stammt aus den Bergen Japans und ist eigentlich in Deutschland weniger verbreitet. Was in den deutschen Gärten steht, ist vielmehr der Japanische Fächerahorn (Acer Palmatum), der zwar zur gleichen Familie gehört, aber sich, u.a. durch die aufgefächerten Blätter, stark von den anderen Sorten wie den Acer Japonicum unterscheidet.

Der Fächerahorn ist ein hervorragender Baum für den eigenen Garten, denn seine ausladende, dichte Krone spendet an heißen Sonnentage ausreichend Schatten, während sie im Frühling und Herbst durch ein malerisch buntes Blattwerk entzückt. Der Baum kann übrigens bis zu 5 Meter hoch wachsen und bedarf nur wenig Pflege. Besonders viel Freude bringt übrigens die Herbstfärbung, wenn sich die auffallenden Blätter langsam gelb, orange und tiefrot färben. Einfach traumhaft.

Standort für den Ahorn

Der Japanische Ahorn mag es gerne sehr sonnig. Daher ist ein Standort in der Sonne mit intensiven, langen Sonnenstunden genau der richtige. Denn nur so können die Blätter des Ahorns ihre einzigartige Farbpracht entwickeln. Aber wo die Sonne scheint, darf auch die Feuchtigkeit des Bodens für den Fächerahorn nicht vergessen werden. Denn der Baum mag einen äußerst feuchten Standort. Ist der Boden (oder die Erde im Kübel) sandig und reichlich kalkhaltig, dann wächst und gedeiht dein Japanischer Ahorn vorzüglich.

Japanischen Ahorn Pflanzen

Japanischer Fächerahorn
© Max_555 – Shutterstock.com

Möchtest du deinen Garten mit einem solchen Baum verschönern, dann ist die beste Zeit zum Pflanzen für den Ahorn der Frühling. Dazu gilt es, nach der Auswahl des Standortes, das Pflanzloch zwei Mal so groß wie den Wurzelballen auszuheben und den darunter liegenden Boden aufzulockern. So wird vermieden, dass sich Staunässe bildet und die Wurzeln des Ahorns faulen. Den Wurzelballen ausreichend in Wasser tränken, ebenerdig einsetzen, das Pflanzloch mit zusätzlicher Erde auffüllen und eine Schicht Mulch auftragen. Schon kann der „Neuzuwachs“ im Garten wachsen und gedeihen.

Die richtige Pflege des Japanischen Ahorns

Das wichtigste, um einen guten, gesunden Wuchs des Ahorns zu ermöglichen, ist das Gießen und Wässern des Baumes; besonders in den immer heißer werdenden Sommermonaten. Erhält der Japanische Ahorn zu wenig Wasser, verbrennen die Blätter. Ist er noch sehr jung empfiehlt es sich, bei zu intensiver Sonneneinstrahlung, ein Schattiergewebe über die Krone zu legen.

Im Winter, wenn es kalt wird, kann es, vornehmlich bei jungen Pflanzen, zu Erfrierungen kommen. Das führt dazu, dass junge Hölzer früh austreiben. Wer seinen Ahorn im Kübel pflanzt, sollte diesen zum Überwintern in die Wohnung stellen. Steht die neue Errungenschaft hingegen im Garten, hilft nur ein Frostschutzvlies. Aber so kalt wird es bei uns eigentlich selten, so dass dieser Schutz nur in Ausnahmen notwendig wird.

Der richtige Schnitt

Sämtliche Sorten des Japanischen Ahorns brauchen eigentlich nicht geschnitten werden. Die Krone wächst in der Regel sehr gleichmäßig und störende Zweige entwickeln sich nur sehr selten. Höchstens Totholz sollte entfernt werden. Gefallen dir einige Zweigwüchse jedoch nicht, so solltest du im Spätsommer schneiden. Möchtest du deinen Ahornbaum in Form schneiden, so ist dies nur bei Jungpflanzen zu empfehlen.

Wenn er krank wird?

Krank wird der Fächerahorn eigentlich selten. Nicht übel, oder? Was passieren kann ist Mehltau, der dann entsteht, wenn im Sommer auch die Blätter mit Wasser benetzt werden, wenn gegossen wird. Sonst ist nur die Verticillim-Welke zu erwähnen. Das ist eine immer tödlich endende Pilzerkrankung.

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