Schmetterlinge

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Es gibt bis zu 160.000 Schmetterlingsarten. Allein in Deutschland sind es ca. 3.700 Arten. Bei Schmetterlingen wird hauptsächlich zwischen Nachtfalter und Tagfalter unterschieden. Die Fühler des Tagfalters sind eher keulenförmig, während die der Nachtfalter gefiedert sind.

Bis aus einem Ei ein Schmetterling entsteht, müssen die Insekten einer Metamorphose durchlaufen. Metamorphose nennt man die Entwicklung bzw. den Übergang vom Ei bis hin zu einem Tier. Die Raupen fressen von Pflanzen, auf denen Weibchen ihre Eier ablegen. Wird die Haut zu eng, muss sich die Raupe häuten. Dies kann bis zu vier Mal erfolgen, bis dann das sogenannte Raupenstadium erreicht wurde und sich die Raupe zu einer Puppe umwandelt. Nach ca. 2 Wochen schlüpft der Falter, und es dauert noch ein wenig, bis er fliegen kann. Im Winter kommen die Eier, Raupen, Puppen und Falter in Baumhöhlen, Felsspalten oder Pflanzen unter, um überleben zu können.

Außerdem besitzen sie ein außergewöhnliches Sinnesorgan. Die Fühler gleichen einer Nase und können vieles genau wahrnehmen und erstaunlich gut riechen. Ihr Geruchssinn hilft den Schmetterlingen, eine nektarreiche Blüte zu finden und sich über lange Strecken riechen zu können. So sollen Männchen sogar ihre Weibchen kilometerweit noch riechen können. Falter haben ein sehr gutes Riechorgan, können jedoch nicht ganz so gut sehen. Nur bis zu fünf Meter können sie scharf sehen. Ihre Geschmackszellen auf ihren Füßen helfen ihnen, ihre Futterpflanzen zu finden.
Die Lebensräume der Tiere befinden sich meist auf Wiesen oder in Wäldern, an denen Pflanzen wachsen. Der Blütennektar, der in den Blüten der Pflanzen steckt, dient den Insekten als Ernährung, um überleben zu können.

Schmetterling Blume Haben Sie gewusst, dass der schnellste Falter, der Windenschwärmer, bis zu 100 km/h schnell sein kann? Oder haben Sie auch gewusst, dass die Brasilianische Rieseneule bis zu 30 cm an Spannweite haben kann und daher den Rekord der größten Spannweite besitzt?
Wussten Sie auch, dass es Schmetterlinge schon seit ca. 135 Millionen Jahren gibt?
Und haben Sie gewusst, dass der asiatische Atlasspinner eine Flügelfläche von ca. 400 qcm hat und damit der Falter mit der größten Flügelfläche ist?

Leider ist es in letzter Zeit sehr häufig, dass Insekten sterben, darunter auch viele Falter. Diese sollten unbedingt geschützt werden, da sie auch durch das Bestäuben der Blüten für die Nahrung der Vögel zuständig sind.

Falter sind sehr nützlich und auch sehr schön in der Natur anzusehen. Wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen und unseren Garten bereichern, ist der Sommer nicht mehr weit entfernt.

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