Feuerbohne

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Möchtest du eine Feuerbohnenpflanze dein Eigen nennen? Es macht Spaß solch eine anzupflanzen und neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten kannst du die Pflanze auch als Sichtschutz verwenden. Lass dich überraschen was alles mit dieser Pflanze möglich ist, du wirst erstaunt sein und deine Feuerbohnen lieben. Egal, ob du einen Garten besitzt oder nicht. Auch im Topf keimen diese bei richtiger Pflege. Wie das geht und was du beachten musst, erfährst du alles in Folge. Viel Spaß!

Was sind Feuerbohnen?

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Es handelt sich um eine Pflanzenart der Gattung Phaseolus, die zu den Schmetterlingsblütlern gehört und sich innerhalb der Hülsenfrüchtler befindet. In Österreich ist diese Bohne auch als Käferbohne bekannt. In anderen Ländern und Regionen heißt diese auch Blumenbohne, Schminkbohne, Türkische Bohne, Arabische Bohne und griechische Gigants. Es handelt sich um eine Nutzpflanze, die du verspeisen kannst und die sich als Sichtschutz verwenden lässt.

 

Das Aussehen der Feuerbohne

Die Feuerbohnen Pflanze ist einjährig und wächst links windend. In jenen Gebieten wo es das ganze Jahr über frostfrei bleibt, gedeiht diese manchmal auch zwei- und mehrjährig. Außerdem ist die Feuerbohne eine sogenannte Langtagpflanze. Die Keimblätter verweilen am Boden und werden nicht grün. So etwas nennt man hypogäische Keimung. Bei mehrjährigen Sorten entwickelt die Wurzel zwei bis drei Zentimeter dicke Knollen, die bis zu sieben Meter lang werden. Die Pflanze weist zudem im unterem Bereich runde Stängel auf, im oberen sechskantige, die links windig stehen. Zu Anfang sind sämtliche Stängel schwach und behaart. Im Laufe der Zeit verkahlen diese.

Auf den wechselständigen Stängel wachsen Laubblätter, die sich in Blattstiel und Spreite gliedern. Die Blattstiele sind sechskantig und weisen eine Rinne auf. Die Blattstiele und sogenannten Fiederstiele kommen mit Gelenken, die mit einer Turgoränderung funktionieren. Die Laubblätter sind bekannt für ihre Bewegungen am Tag, später bei Dunkelheit bewegen sie sich nicht mehr und schlafen. Die gefiederte Blattspreite ist unpaarig und kommt jeweils mit drei Fiederblättern. Die Blätter selbst sind breit-eiförmig und weisen eine raue Fläche mit Härchen auf. Die Oberfläche ist dunkelgrün glänzend, die Unterseite eher hellgrün. Außerdem erkennt man auf den Blättern die Netznerven relativ stark. Der Rand des Blattes ist schwächer und glatt. Jene Drüsenhaare, die sich auf der Blattunterseite befinden geben ein kaliumkarbonathaltiges Sekret ab, welches dafür zuständig ist, Luft und Wasser aufzunehmen. Die Stipeln der Pflanze sind kurz-lanzettlich und klein.

Die Blüten bei Feuerbohnen

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Feuerbohnen blühen von Juni bis September. Die Blütenstände werden etwa 25 bis 35 Zentimeter Lang und sind deutlich länger als die Blätter der Pflanze. In den Blüten befinden sich sechs bis zehn kleine eiförmige Trageblätter, worin sich wiederum Blütenpaare offenbaren. Der Stiel der Blüten ist auch ziemlich lang bei der Feuerbohne. Die Blüten sind zwittrig und 1,5 bis 3 Zentimeter hoch. Sie sehen leicht zygomorph asymmetrisch aus und sind fünfzählig. Zudem kommen diese mit einer doppelten Blütenhülle. Der Blütenkelch mit seinen zwei Lippen besitzt obere Kelchzähne, welche kürzer sind als die restlichen. Außerdem besitzt dieser Kelch eine kurze zurückgeschlagene Fahne. Die Flügel sind ziemlich groß und breit gehalten. Die Fruchtknoten samt Schiffchen sind eingerollt und der Griffel ist dick.

Früchte und Samen der Feuerbohnen

Die Hülsenfrüchte der Feuerbohnen werden bis zu 25 cm lang. Darin befinden sich nierenförmigen Samen, die braun, rot, schwarz, violett oder weiß sind. Außerdem werden diese bis zu 2,5 cm groß. Handelt es sich um Feuerbohnenpflanzen in Kulturform, öffnen sich die Hülsenfrüchte meist nicht von alleine. Jedoch in der Wildform, wo sich die Samen von alleine verbreiten. Die Samen sind gesund und erhalten wertvolle Nährstoffe. Darunter 1,8 – 2,9% Rohfett, 18,4 % Protein, 4,4 % N-freie Extraktstoffe, 3,8 % Asche, 6,8 % Rohfaser und 15 % Wasser.

Wo werden Feuerbohnen angebaut und verwendet?

Eigentlich stammt die Feuerbohne aus Südamerika, im 17. Jahrhundert gelang diese erst nach Europa und wurde dort beliebt. Generell kommt die Feuerbohne besser mit der Kälte klar als die Gartenbohne, deswegen findet man diese von Nord- bis Südeuropa überall. In Österreich findet man diese auch teilweise im Gebirge. Generell kommt die Feuerbohne in Mitteleuropa nur als einjährige Pflanze vor, weil das Klima nicht mild genug für eine mehrjährige Keimung ist. Hauptsächlich wird die Feuerbohne als Zierpflanze eingesetzt, jedoch kann diese auch verspeist werden. Die Industrie, welche Feuerbohnen anpflanzt, lässt diese meist an langen Stangen nach oben wachsen. Wuchshöhen von bis zu fünf Metern sind hier normal. Die Stange gibt der Pflanze Stabilität und verbindet die Pflanzen miteinander. Nicht selten werden Feuerbohnen gemeinsam mit Mais angepflanzt. Der Mais ersetzt in diesem Fall die Stangen. Eine Methode die leider Aufwand bedeutet und einen Mähdrescher voraussetzt. Ohne ist es kaum möglich die Früchte zu ernten. Außerdem muss man die Ernte danach sortieren.

Gegessen werden die jungen Hülsenfrüchte, die Blüten, wie auch die getrockneten Samen. Achtung: Die rohen Bohnen darfst du nicht verspeisen, weil diese 1,2% Lektine enthalten, die giftig ist. Jedoch wird das Gift zerstört, wenn du es mit mindestens 75°C kochst. In Österreich sind Feuerbohnen ziemlich beliebt. Allen voran in der Steiermark gelten diese als Spezialität. Beispielsweise der Käferbohnensalat, der aus Zwiebelscheiben, Essig, Kürbiskernöl und gekochten Feuerbohnensamen besteht. Auch in vielen anderen Mahlzeiten wird die Feuerbohne in der Steiermark gerne gesehen. Lange suchen musst du danach nicht, weil sie fast überall am Bauernmarkt zu finden ist. Die EU hat die steirische Käferbohne 2016 sogar als geschützte Herkunftsbezeichnung anerkannt. Solltest du einmal in der Steiermark vorbeikommen, verabsäume es nicht Gerichte zu kosten, worin sich die Bohnen befinden.

So pflanzt du erfolgreich Feuerbohnen an

Du möchtest selbst Feuerbohnen im Garten anpflanzen? Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen einen grünen Daumen zu erlangen. Wenn du dich an die Angaben hältst, sollte das Projekt Feuerbohnen durchaus fruchten.

Im Vorfeld solltest du dir überlegen, welche Sorte du eigentlich anpflanzen möchtest. Davon gibt es nämlich viele. Geht es dir um die Blüten an sich und nicht um die Bohnen, die du verspeisen möchtest, solltest du besonders auf die Sorten achten. Jede Sorte offenbart dir nämlich andere Blütenfarben.

Ein kleiner Überblick der Blütenfarben und deren Sorten

  • rote Blüten: Preisgewinner, Lady Di, Golden Sunshine, Butler
  • weiß blühende Sorte: weiße Riesen
  • zweifarbig blühende Sorten: Painted Lady
  • niedrig wachsende Sorten: Hestia

Welchen Standort bevorzugen Feuerbohnen?

Am liebsten mögen Feuerbohnen einen warmen Standort. Dies ist hierzulande nicht immer realisierbar. Deswegen achte darauf, dass er zumindest sonnig und windgeschützt ist. Feuerbohnen wachsen am Balkon, wie auch im Garten. Im Halbschatten hast du ebenso Chancen, dass deine Pflanzen keimen. Wichtig: Achte am Balkon darauf, dass du genügend Platz für eine geeignete Rankhilfe hast. Die Feuerbohnen wachsen in der Regel nach oben.

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Feuerbohnen Aussaat?

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Feuerbohnen blühen von Juni bis Dezember je nach Region in den schönsten Farben. Meist rot, gelb oder rot-weiß. Besonders gut schmecken die 25 cm langen Hülsen, die du relativ jung ernten solltest. Doch wann ist der ideale Zeitpunkt zur Aussaat? Ab Mitte Mai, sobald der letzte Frost vorbei ist. Beobachte zuvor den Wetterbericht, generell sollte das Klima im Mai aber bereits ideal sein. Es kommt natürlich immer darauf an in welcher Region du wohnst. Im Gebirge kann es dauern, bis sich der letzte Frost verabschiedet. In anderen Gebieten hat es bereits im April 30 °C. Lass dich nur nicht täuschen. Manchmal beglückt uns der Frühling mit warmen Temperaturen, dann stürzt diese auf einmal wieder ab. Da Frost nicht gut für deine Pflanzen ist, solltest du hier gut aufpassen. Sonst war die ganze Arbeit umsonst.

Kann man Feuerbohnen im Inneren vorziehen?

Ja, falls du möchtest kannst du deine Feuerbohnenpflanzen ab April in deiner Wohnung vorziehen. Hierfür brauchst du kleine Töpfe oder du verwendest Joghurtbecher. Diese befüllst du mit Erde. Die Bohnensamen kommen etwa zwei bis drei Zentimeter unter die Erde. Tipp: Lass die Samen zuvor über Nacht im Wasser quellen, in Folge keimen diese noch schneller. Einmal im Topf eingesetzt, stellst du diesen auf die Fensterbank. Es dauert etwa ein bis zwei Wochen bis die Samen keimen. Wichtig: Gieße auf keinen Fall zu viel, weil Feuerbohnen Nässe nicht gut vertragen. Halte das Substrat nur leicht feucht, dann gedeihen diese am besten. Ab Mitte Mai nach dem letzten Frost pflanzst du die Feuerbohnen in die Erde. Tipp: Das Vorziehen der Pflanzen hat einen guten Nutzen. Jungpflanzen werden gerne von Schnecken angefressen und in ersten Tagen beschädigt. Vorgezogene Pflanzen weisen bereits mehr Kraft auf und halten eher durch als Keimlinge, die direkt ins Freie gesät werden.

Wie werden die Feuerbohnen direkt ins Beet gesetzt?

Tipp: Weiche vor der Saat die Bohnensamen über Nacht in Wasser ein. Mit dieser Methode keimen diese schneller und besser. Lockere den Boden auf und achte darauf, dass die Erde trocken ist. Außerdem sollte diese mindestens 10°C warm sein. Deswegen ist es so wichtig, dass der letzte Frost einige Tage vorüber ist. Stelle bereits von Anfang an Rankhilfe im Beet auf, sodass die Kletterpflanze empor klettern kann. An den Stellen, wo die Rankhilfen aufgestellt wurden, gräbst du nun zehn Samenkörner in die Erde ein. Diese sollten etwa 2 bis 3 cm tief rund um die Stange gesät werden. Bedecke diese leicht mit der Erde und gieße sie leicht an. Beachte pro Rankhilfe einen Mindestabstand von 40 cm. Zwischen den jeweiligen Reihen sollte jeweils ein Meter Platz sein.

Feuerbohnen am Balkon anpflanzen

Auch am Balkon kannst du Feuerbohnen anpflanzen. Hierfür verwendest du ein Gefäß, welches mindestens einen Durchmesser von 45 cm aufweist. Fülle ganz normale Gartenerde ein und mische diese ein wenig mit Hornspäne oder mit Kompost. Pro Topf werden nun fünf bis sechs Feuerbohnensamen zwei bis drei cm tief in die Erde gelegt. Ebenso mit Substrat bedecken und nur leicht angießen. Falls du die Rankhilfen optimal anbringst, kannst du damit einen natürlichen Rahmen erzeugen. Auch im Garten machen Feuerbohnen eine gute Figur. Durch das relativ dichte Blattwerk lassen sich damit natürliche Unterschlupfmöglichkeiten gestalten. Einziger Nachteil: Die Bohnen sind giftig und deswegen eine Gefahr für Kinder. Falls du eine Gartenlaube mit Feuerbohnen realisieren willst, beziehungsweise ein kleines Häuschen für deine Kinder. Kläre diese vorab darüber auf, dass sie auf keinen Fall die Bohnen essen dürfen.

So erntest du die Feuerbohnen

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Zu Anfang beginnen die Feuerbohnen zu Blühen und erfreuen damit jedes Gemüt. Die ersten Hülsen sind ab Anfang Juli erntereif. Falls du möchtest, kannst du nun die jungen Bohnen bereits ernten. Falls du noch etwas warten willst, erntest du in späterer Folge die ausgereiften Trockenbohnen. Egal, wann du Sie erntest, beachte das rohe Bohnen immer giftig sind. Bevor du einen Salat daraus machst, musst du diese vorher kochen. Tipp: Wenn du die ersten Früchte im Juli pflückst, bilden sich im Laufe der Saison erneut Früchte und du kannst im Herbst erneut eine Ernte einfahren. Dies ist solange möglich, bis es zum ersten Frost kommt. Erntest du die zarten, grünen Bohnen, solltest du warten bis diese mindestens 5 cm groß sind. Diese werden komplett mit Hülse geerntet und später als Schnittbohnen weiterverarbeitet. Trockenbohnen sind die Früchte erst dann, wenn die Hülse und Kerne vollkommen reif sind. Lege die Früchte nach der Ernte an einem trockenen Ort auf und lasse sie weitere zwei Wochen trocknen. Danach kannst du sie weiterverarbeiten. Egal ob Samen oder Hülsen, im rohen Zustand solltest du alle Teile der Pflanze vorab kochen, um eine Vergiftung zu vermeiden.

So kannst du Feuerbohnen haltbar machen

Du musst nach der Ernte nicht sofort alle Bohnen verspeisen. Natürlich lassen sich Feuerbohnen auch haltbar machen. Entweder indem du diese einkochst oder in den Tiefkühler legst. Tiefgefroren wird empfohlen, weil sämtliche Nährstoffe enthalten bleiben. Auch der Geschmack bleibt auf diesem Wege lange erhalten.

Tipp:
Geht es dir nicht um die Blüte, sondern um die Ernte, solltest du auf Sorten setzen, die besonders ertragreich sind. Dazu zählen zum Beispiel die Lady Di. Bei jener Sorte, die bis zu 2 cm dick und 30 cm lang wird, handelt es sich um fadenlose Hülsen. Auch die Moonlight ist eine Sorte mit fleischiger Hülle, die sich wunderbar zum Einfrieren eignet. Eine Aussaat zwischen Mai und Juni ist am ertragreichsten, wenn die restlichen Voraussetzungen stimmen. Das kühle Wetter im Frühling vertragen Feuerbohnen ziemlich gut. Hauptsache es kommt nicht zu Spätfrost. Zuviel Trockenheit und Hitze im Sommer tun ihnen nicht so gut. Ist es zu heiß, werden weniger Früchte gebildet.

Verwende geeignete Rankhilfen für deine Feuerbohnen

Feuerbohnen wachsen in die Höhe, deswegen benötigen diese Pflanzen dringend sogenannte Rankhilfen. Ohne würde der Anbau kaum funktionieren. Deswegen solltest du solche immer gemeinsam mit der Saat aufstellen. Verwende zum Beispiel Bambusstangen, Rundhölzer, Seile oder Drähte. Diese lassen sich außerdem leicht einfach selbst herstellen. Wichtig ist, dass der Durchmesser pro Stange mindestens 3 cm beträgt. Ansonsten können sich die Ranken nicht um die Stäbe wickeln. Dies gelingt den Pflanzen übrigens von ganz alleine.

Verschiedene Arten von Rankhilfen

Stelle beispielsweise hohe Stangen auf, die einen Kreis bilden und oben wie ein Zelt zusammengebunden werden. Dabei handelt es sich um Bohnenzelte. Auch gibt es die Möglichkeit die Stangen so aufzustellen, dass diese gegeneinander gelehnt werden. Oben werden Drähte und Seile gespannt. Einzelne Rankstäbe stellst du am besten am Balkon auf, weil diese wenig Platz benötigen und deinen Pflanzen trotzdem all das bieten was diese benötigen. Je nachdem wie du die Stangen aufstellst, erzeugst du damit auf jeden Fall einen Sichtschutz. Ideal auch für all jene, die die Blicke vom Nachbarn satthaben.

Wichtig: Die Stangen immer vor bzw. während der Saat aufstellen. Zwar dauert es ein paar Wochen bis die Pflanzen empor klettern, jedoch tut sich relativ viel im Boden. Auch, wenn du deine Pflanzen noch nicht siehst, befinden sich empfindliche Wurzeln im Boden. Würdest du nun die Stangen im Nachhinein aufstellen, könntest du damit die Wurzeln zerstören. Das wäre natürlich nicht der Sinn der Sache. Wähle Stangen, die etwa 3 Meter hoch sind, so weit klettern die Pflanzen nämlich nach oben. In der Industrie gibt es welche, die sogar bis zu 5 Meter emporklettern, dies ist im eigenen Garten aber eher selten der Fall. Halte zwischen jeder Stange einen Mindestabstand von etwa 50-60 cm, um der Feuerbohne genügend Freiraum zu gewähren. Auch, wenn diese Pflanze nicht stark in die Breite wächst, sind es die Wurzeln im Boden, die Platz benötigen. Hast du viel Platz im Garten, kannst du natürlich mehrere Reihen anlegen oder wie gesagt ein Zelt oder ähnliche Gebilde bauen. Falls du nur einen kleinen Garten besitzt, stelle die Stangen einzeln auf. Diese tun ebenso ihr Nötiges und beglücken dich im Endeffekt mit tollen Früchten.

Rankstangen kann man fertig im Handel kaufen oder selbst herstellen. Falls du einen Garten besitzt, hast du sicherlich die Möglichkeit ein wenig zu basteln. Macht ja bekanntlich auch Spaß. Hast du deine Stange hergestellt, muss diese nur noch aufgestellt werden.

So stellst du deine Rankstange erfolgreich auf

Grabe im Vorfeld den Boden um, danach stellst du die Stangen auf und rammst diese so weit als möglich in den Boden, dass diese stabil stehen. Entscheidest du dich für die Zeltvariante, binde diese oben wie ein Zelt zusammen. Rund um die Rankstäbe werden im Endeffekt die Samen ausgesät. Die Feuerbohnen keimen und wachsen danach automatisch nach oben. Achtung: Zwar ranken die Feuerbohnen drei Meter empor, beachte jedoch, dass du diese auch noch ernten möchtest. Je höher die Stange desto schwieriger wird die Ernte. Deswegen machen zwei Meter hohe Ranken ebenfalls Sinn. Den Pflanzen ist es relativ egal, wie hoch die Stange ist. Ist diese nur zwei Meter hoch, wächst sie einfach nicht weiter. Außerdem gibt es spezielle Sorten, die nur zwei Meter emporwachsen. Beispielsweise die Rakker-Sorte mit ihren grünen Hülsen.

Tipp: Für komplett Faule gibt es fertige Bohnenzelte zu kaufen. Diese kommen mit Bodenrahmen, Spannschnüren und Erdspießen. Solche bekommst du im Internet, wie auch im Gartenfachhandel. Mit ein wenig Geschick kannst du dir den Fertigbaukasten aber sparen. Ein paar Holzstangen aufstellen ist nun wirklich keine Zauberei. Alles andere kostet unnötig viel Geld.

Feuerbohne als Sichtschutz verwenden

Möchtest du, dass dein Nachbar keinen Einblick mehr in deinen Garten erhält oder willst du deinen Garten mit einem natürlichen Zaun abgrenzen. Realisiere dies wunderbar mit der Feuerbohnenpflanze. Sie klettern nicht nur an Zelten empor, auch an speziellen Rankgittern oder an Gartenzäunen finden die Bohnen einen Weg nach oben. Stelle die Rankgitter einfach dort auf, wo du einen Sichtschutz benötigst und säe die Feuerbohnen Samen rund um diese Gitter – Fertig. Wie oben beschrieben keimen die Pflanzen von alleine und es dauert nicht lange bis dein natürlicher Sichtschutz fertig ist. Besonders ansprechend sind solche Zäune, wenn du Sorten wählst, die schöne Blüten schenken. Zum Beispiel in gelb, weiß oder rot. Aber auch die grünen Blätter machen einen guten Eindruck im Garten. Verwendest du die Feuerbohne als Sichtschutz, geht es dir wahrscheinlich sowieso darum, dass alles blickdicht wird. Da sind die Blätter der Feuerbohne unschlagbar. Gleichzeitig offenbart dir die Pflanze ihre leckeren Früchte. Somit fängst du mit dieser Pflanze mehrere Fliegen auf einem Schlag. Ob im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon – Feuerbohnen agieren immer wieder als Balkonschmuck und beglücken Besitzer mit ihrer Schönheit.

Manche verwenden zum Sichtschutz Stangenbohnen. Dies funktioniert natürlich auch, der Vorteil an Feuerbohnen ist jedoch der, dass diese robuster als die anderen Bohnensorten sind. Sie kommen beispielsweise besser mit Nässe und Kälte klar als Buschbohnen. In jenen Regionen, wo raues Klima herrscht und es im Frühling oft regnet, sind Feuerbohnen die bessere Wahl. Auch kältere Böden vertragen Feuerbohnen besser als Stangenbohnen, deswegen ist ein Vorkeimen hier nicht unbedingt notwendig. An ihre Grenzen kommen auch diese, wenn es zu Frost kommt oder wenn die Erde zu lange feucht bleibt. Deswegen solltest du mit der Saat stets warten, bis der erste Frost vorbei ist. Außerdem benötigen sie sonnige bis halbschattige Standorte, um perfekt zu keimen.

Tipp: Falls du Feuerbohnen wirklich nur wegen des Sichtschutzes anlegst, solltest du die Hülsen regelmäßig ernten. Dadurch wird die Blütenbildung angeregt und dein Zaun blüht bis in den Herbst hinein. Zusammen mit den dichten Blättern ergibt dies einen wunderschönen natürlichen Rahmen, der ein Anblick für Götter ist.

Warum ist es so wichtig, die Samen im Wasser quellen zu lassen?

Zwangsläufig ist der Schritt nicht notwendig, jedoch empfiehlt er sich, weil deine Pflanzen dadurch schneller gedeihen. Nimm hierfür eine Schale oder ein Glas Wasser und lasse deine Bohnensamen bis zu 48 Stunden quellen. Soll es schneller gehen genügen bereits 12 Stunden. Die Früchte nehmen das Wasser auf, sodass sich die Keimhemmung nach und nach löst. Mit dieser Methode keimen die die Feuerbohnen zwischen 4 und 14 Tage.

Wie werden die Bohnen nach der Ernte weiterbearbeitet?

Wichtig: Bevor du die Bohnen kochst, müssen diese erst einmal trocknen. Achte darauf, dass die Hülsen ausgereift sind. Diese sind prall gefüllt und bereits gelblich-braun. Nachdem du die Bohnen mit einer Schere abgeschnitten hast, entkernst du die Hülsen. Die Kerne behältst du, die Hülsen kommen weg. Nun legst du die Feuerbohnenkerne auf ein Geschirrtuch oder ähnliches und lässt sie in einem warmen, trockenen, dunklen Raum. Küche und Badezimmer sind hier nicht geeignet. Verwende eher dein Schlafzimmer, falls es dort nicht zu warm ist, den Keller, Dachboden oder eine Gartenhütte. In ein bis zwei Wochen sollten die Feuerbohnenkerne erfolgreich getrocknet sein. Falls nach der Ernte noch die Sonne scheint, kannst du die Bohnenkerne auch auf der Terrasse oder am Balkon in die Sonne zum Trocknen legen. Hierfür ist es jedoch notwendig die Kerne zu wenden. Zweimal am Tag wird empfohlen. Außerdem solltest du die Bohnen vor der Mittagssonne fernhalten. In der Sonne trocknen ist auf jeden Fall mit mehr Arbeit verbunden. Falls du die Zeit aufbringen möchtest, nur zu.

Einmal getrocknet kannst du die Feuerbohnen in Tüten oder Dosen lagern. Dort bleiben sie jahrelang keimfähig und haltbar. Vorausgesetzt sie werden dort trocken gelagert. Verwende die Samen beispielsweise im nächsten Frühjahr als Saatgut. Noch länger frisch bleiben die Bohnen, wenn du diese einfrierst. Bei dieser Methode bleiben die Nährstoffe und der Geschmack erhalten. Wichtig: Nicht vergessen, Feuerbohnen dürfen im rohen Zustand nicht gegessen werden. Immer vorher kochen und dann in weitere Lebensmittel verarbeiten.

Tipp: Sollte die Ernte nach einer längeren Trockenperiode stattfinden, musst du deine Bohnen nicht extra trocknen. Die Natur übernimmt in diesem Fall das Nötige. Empfohlen wird trotzdem, dass du die Bohnen nach der Ernte ein paar Tage trocknen lässt, um sicher zu gehen, dass die Feuerbohnen wirklich durchgetrocknet sind.

Achtung: Feuerbohnen sind roh giftig für Tiere und Menschen

Man kann es nicht oft genug betonen. Feuerbohnen sind im Rohzustand giftig. Deswegen solltest du dir gut überlegen, ob du diese Pflanze im Garten pflanzst, wenn du Haustiere oder Kleinkinder hast. Bei größeren Kindern sollte es kein Problem sein. Schließlich müssen diese auch lernen welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht. Bei Kleinkindern wird es zum Problem, weil diese einfach noch nicht begreifen und unterscheiden können. Als Jungfamilie solltet ihr deswegen keine Feuerbohnen pflanzen. Ebenso sind diese giftig für Hunde, Katzen, Pferde und Nagetiere. Vier rohe Bohnen sind bereits bei einem Erwachsenen gefährlich, sodass Vergiftungserscheinungen auftreten. Man möge sich die Auswirkungen nicht bei Kindern vorstellen. Durch Erhitzen von mindestens 75°C werden die giftigen Stoffe jedoch zerstört.

Diese Symptome treten bei einer Vergiftung auf

Vergiftungserscheinungen treten meist eine halbe bzw. eine Stunde nach dem Verzehr auf. Es kommt zu Übelkeit, Durchfall, Schüttelfrost, Erbrechen, Koliken, Schwitzen, Krämpfen, geweitete Pupillen und zu erhöhter Körpertemperatur. Wichtig: es gibt Personen, die bereits bei Berührung der Pflanze empfindlich reagieren. Es kommt zu einer Bohnenkrätze. Sollte dies bei dir der Fall sein, ziehe vor Kontakt mit der Feuerbohne Handschuhe an, um Schlimmeres zu verhindern.

So pflegst du deine Pflanze nach der Saat

Sehr anspruchsvoll ist die Feuerbohnenpflanze nicht. Dennoch macht es Sinn ein Pflegeprogramm einzuleiten. Ab dem Zeitpunkt, wo deine Feuerbohne 20cm hoch ist, solltest du diese immer wieder anhäufen und die Erde feucht halten. Verwende mal weiches Wasser und dann wieder normales. Außerdem kannst du deine Bohnen ab Mai bis zur Ernte alle zwei Wochen organisch düngen. Möchtest du stattdessen Brennesseljauche verwenden, kannst du diese wöchentlich anwenden. Verdünne diese mit Wasser 1:10. Tipp: Entferne verwelkte Blüten nur dann, wenn du keine Bohnenernte planst. Beachte, dass Feuerbohnen nur bis zu 10 °C gedeihen. Danach gehen diese ein, weil es ihnen zu kalt ist. Deswegen handelt es sich in der Regel um einjährige Pflanzen.

Welcher Boden wird bei Feuerbohnen empfohlen?

Bei Feuerbohnen handelt es sich um tropische Pflanzen die eine Rankhilfe benötigen. Um perfekt zu gedeihen sollte der Boden natürlich auch stimmen. Zwar sind sie in dieser Hinsicht nicht gar so empfindlich, wenn die Erde warm genug ist. Falls du jedoch alles von Anfang an richtigmachen möchtest, solltest du dich natürlich an die Angaben halten. Am besten wird ein humoser Boden verwendet, der gut durchlässig ist und eine einen pH-Wert zwischen 5,5 bis 7,5 aufweist. Eine Fruchtfolge von mindestens 3 Jahren ist möglich. Falls du nicht weißt welchen ph-Wert dein Boden hat, holst du dir am besten Teststreifen im Handel oder schickst die Erde in ein Labor, das für dich eine Analyse durchführt. Solch eine wird alle drei bis fünf Jahre empfohlen, sodass du den richtigen Dünger für deinen Boden findest. Es kommt natürlich immer darauf an, was du daraus machst, ob du viele Pflanzen planst und welche Voraussetzungen diese benötigen.

Solltest du deine Pflanze im Topf einpflanzen, stellt sich natürlich die Frage der passenden Erde. Auch diese sollte wenn möglich einen ph-Wert von 5,5 bis 7,5 aufweisen. Erkundige dich im Fachhandel, falls du nicht weißt welche die Richtige ist. Zuviel Nährstoffe gefällt der Pflanze nicht, auch zu nass sollte der Boden nicht sein. Tipp: Handelt es sich um lehmhaltige Erde, mische ein wenig Sand unter diese. Für Topf- und Balkonpflanzen holst du dir am besten eine biologische, torfreduzierte Gemüseerde. Diese weist jene Voraussetzungen auf, die deine Pflanze braucht.

Was ist beim Gießen zu beachten?

Das Feuerbohnen besondere Blätter aufweisen, bei denen in der Sonne sämtliche Feuchtigkeit schnell verdunstet, solltest du deine Pflanze regelmäßig gießen. Am besten dann, wenn die Erdoberfläche angetrocknet ist. Die Erde darf auf keinen Fall schwimmen und austrocknen darf sie auch nicht. Deswegen achte hier immerzu auf einen idealen Mittelweg, dann fühlt sich deine Pflanze am wohlsten. Wenn du deiner Pflanze die besten Voraussetzungen bieten möchtest, verwende beim Gießen weiches Regenwasser, welches sich vorab in der Tonne sammelt. Zwischenzeitlich verwendest du Leitungswasser. Wechsle dies immer ab, für ein optimales Ergebnis. Dieser Wechsel wird empfohlen, damit der Boden nicht zu viel Kalk ansammelt. Das würde nämlich den ph-Wert verändern und dies wäre kontraproduktiv.

So überwinterst du deine Feuerbohnen

Feuerbohnen bzw. Käferbohnen mögen Kälte überhaupt nicht. Ab weniger als 10°C gehen diese Pflanzen ein und das war es mit der Pflanzenpracht. Säst du deine Pflanzen im Garten, handelt es sich um eine einjährige Pflanze. Hier kannst du nicht viel daran verändern. Anders sieht die Sache aus, wenn du die Feuerbohnen im Eimer oder in einem Balkonkasten anpflanzst. Hier bestehen Chancen, dass die Bohne im nächsten Jahr erneut austreibt. Im Herbst nach der letzten Ernte, schneidest du die Pflanze bodennah ab, die Reste kannst du entsorgen. Die Pflanze samt Topf wird in ein frostfreies Quartier gebracht, wo es mindestens 10-12 °C den ganzen Winter aufweist. Am besten eignet sich ein Keller, Dachboden oder eine warme Gartenhütte. Wichtig: Gieße die Pflanze auch im Winter ab und zu, sodass die Wurzel nicht komplett austrocknet. Dünger wird über den Winter keiner benötigt. Tipp: Nach etwa 3 Jahren besitzt die Pflanze bereits ein Wurzelsystem, das wie eine Knolle aussieht. Im Herbst befreist du dieses aus der Erde, wickelst es in Zeitungspapier ein und lagerst es in einem dunklen Keller. Im nächsten Frühjahr wandert die Knolle wieder in den Topf oder ins Freiland.

Lassen sich Feuerbohnen vermehren?

Ja, ganz einfach durch die Feuerbohnensamen. Ernte im Herbst nicht alle Bohnen, lasse noch einige drauf und verwende davon die reifen Samen zur Vermehrung. Tipp: Lass die Samen trocknen und bewahre Sie an einem luftigen Ort auf. Am besten verwendest du hierfür ein Schraubglas, welches du bis zum nächsten April im Keller aufbewahrst. Danach beginnt der Kreislauf der Feuerbohnen von vorne. Tipp: Bevor du die Samen im Wasser vorquellst, raue die Samen ein wenig an, dann keimen diese noch besser.

Feuerbohnen als Heilpflanze verwenden

Feuerbohnen wurden bereits vor vielen Jahrhunderten in der Volksheilkunde verwendet. Die trockenen Schalen beispielsweise sollen harntreibend wirken. Auch bei Diabetes agieren diese als heilvolles Mittel. Feuerbohnen sind wahre Energiespender, sodass sich Sportler gerne mit dieser Bohne eindecken. Der gute Ballaststoffanteil eignet sich ferner bei Verstopfungen und hilft zur Vorbeugung bei Dickdarmkrebs oder Divertikeln. Weiteres sättigt die Bohne, fördert die Verdauung und soll sogar den Cholesterinspiegel senken. Wer seinen Blutzuckerspiegel regulieren möchte, sollte es mit der Feuerbohne versuchen. Viele Veganer bzw. Vegetarier setzen auf die Feuerbohne, weil diese einen hohen Eiweißgehalt aufweist. Deswegen gilt diese nicht selten als hochwertiger Fleischersatz. 100 Gramm gekochte Feuerbohnen haben zirka 110 Kalorien, außerdem beinhalten diese Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Kohlenhydrate.

Feuerbohnen in der Küche verwenden

Möchtest du die Feuerbohne kochen, solltest du frische Bohnen verwenden. Haltbar sind diese etwa ein halbes Jahr, wenn diese im Trockenen gelagert wurden. Je länger die Feuerbohnen lagern, desto härter werden diese beim Kochen. Deswegen achte darauf, nicht zu alte Früchte zu kochen. Feuerbohnen gibt es auch in Konserven zu kaufen, hier achte unbedingt auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei bereits geöffneter Dose verbrauche die Bohnen relativ rasch. Kaufst du die Bohnen auf Märkten, sind diese im Kühlschrank bis zu drei Tage verzehrbar. Möchtest du länger etwas von den Bohnen haben, solltest du diese einfrieren. Tipp: Achte beim Kauf, dass die Feuerbohne glatt ist, glänzt und keinerlei Risse aufweist.

Eine farbenprachtvolle und pralle Bohne ist zu bevorzugen, weil diese am besten schmeckt. Bevor du sie kochst, weiche die Bohnen vorab 12 Stunden in Flüssigkeit ein. Danach garst du sie 90 – 120 Minuten. Damit ist sichergestellt, dass das Gift vollkommen verschwunden ist und die Bohnen verzehrbar sind. Feuerbohnen quellen stark auf. Von 250 Gramm kannst du etwa Salate für vier Personen herstellen. Verträgst du Bohnen generell nicht so gut, gib dem Salat ein wenig Bohnenkraut, Kümmel oder Ingwer ins Kochwasser hinzu. Auch empfiehlt sich Salz im Kochwasser, wenn aus den Bohnen Salate oder Hauptgerichte entstehen.

Möchtest du die Hülsenfrucht doch eher süß genießen? Kein Problem, füge ein wenig Zucker hinzu und deine Geschmacksnerven werden explodieren vor Glück – egal ob als Suppe, Püree, Eintopf oder Gurkenfüllung, in Mehlspeisen und Desserts. Mit der Feuerbohne lassen sich viele leckere Rezepte zaubern. Es lohnt sich durchaus, solch eine Feuerbohne im Garten anzupflanzen. Mit einer ertragreichen Ernte kannst du deine komplette Familie verköstigen und vielleicht kommen am Ende die einen oder anderen Nachbarn zum Feuerbohnenschmaus. Guten Appetit.

Wo kannst du Feuerbohnen Samen kaufen

Überall dort wo es viele Pflanzen gibt, beispielsweise in Gärtnereien oder im Fachhandel. Möchtest du nicht lange danach suchen, bestellst du dir die Samenkörner einfach im Internet. Ob auf Amazon oder auf anderen Gärtnerwebseiten finden sich jede Menge unterschiedlicher Möglichkeiten. Nutze einfach Google und dir offenbaren sich eine Menge Feuerbohnenangebote. Das Saatgut selbst kostet in etwa 2-3 Euro. Je nachdem welche Qualität du an Feuerbohnen kaufen möchtest. Setzt du auf reine Bioqualität, musst du mit etwa 6 Euro aufwärts rechnen. Dafür bekommst du etwa 500 g. Vergleiche am besten die Preise und vor allem den Inhalt, um ein optimales Bild zu erhalten, wie viel du im Endeffekt für deine Feuerbohnen bezahlst. Teuer sind sie nicht und sehr viel benötigst du davon auch nicht. Eine Investition lohnt sich durchaus, schließlich sind es wahrliche Zauberbohnen, die nicht nur für einen Sichtschutz im Garten sorgen, ferner bekommst du leckere Bohnen zum Verzehren. Erkundige dich im Vorfeld, welche Rezepte es gibt und dann überlege dir selbst, ob du das Abenteuer Feuerbohnen wagen möchtest. Sind deine Kinder noch klein, warte besser einige Jahre, bis du ihnen erklären kannst, dass es sich um giftige Pflanzen handelt. Ansonsten steht dem Projekt nichts mehr im Weg.

Tipp: Saatgut bekommst du nicht nur im Handel, auch gibt es in vielen Städte und Ortschaften
mittlerweile viele Tauschmärkte und Feste, wo man Pflanzen und Saatgut, wie auch Stecklinge und Knollen tauschen oder verschenken kann. Man muss nicht für alles bezahlen, manchmal genügt es mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Sicherlich bieten sich auch auf Facebook und Co einige Gärtnergruppen an, wo Austausch stattfindet. Ob Gartenprofi oder Einsteiger, für jeden findet sich der passende Weg zur perfekten Pflanze. Mit diesen Tipps solltest du bereits weit kommen und deine erste Feuerbohnenpflanze erfolgreich zum Wachsen bringen. Zwar ragt sie nicht zum Himmel, aber ein wenig abenteuerlich ist solch eine Feuerbohne schon. Viel Spaß.

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