Bergahorn

Ahorn Blätter in der Sonne© Paul Aniszewski - Shutterstock.com

Der Bergahorn (Pseudoplatanus / Acer pseudoplatanus) besitzt eine überaus interessante Kulturgeschichte und ist durch sein hochwertiges und vielseitiges Holz sehr beliebt.

Weltweit sind über 150 Gattungen der Ahorne bekannte, die bekanntesten Arten sind der Bergahorn, Spitzahorn und der Feldahorn. Typisches, charakteristisches Merkmal aller Ahorne sind handförmige, fünflappige Blätter und die propellerartigen geflügelten Samen. Diverse Funde fossiler Art belegen das sich die Ahorne über Jahrtausende kaum verändert haben und schon immer weltweit gewachsen sind. Bevorzugt wachsen Ahorne auf Bergen oder in höheren Lagen.

Bergahorn Entwicklung

Der Bergahorn kann eine stattliche Größe von bis zu 35 Metern erreichen und etwa 500 Jahre alt werden, wenn dem Bergahorn genügend Platz zu Verfügung steht entwickelt der Pseudoplatanus eine beeindruckende Baumkrone die eiförmig oder rund wächst. Während die Rinde in den ersten Lebensjahren hell-graubraun gefärbt ist, ändert sich dies im Laufe der Jahre und die Rinde wird dunkelgrau bis rotbraun. Mit fortschreitendem Alter wird die Rinde schuppig und blättert zum Teil ab, es entsteht das typische Aussehen des Ahorns. Frühstens ab einem Alter von 15 Jahren, unter Umständen auch erst mit 40 Jahren beginnt der Pseudoplatanus zu blühen. Die gelblich grünen Blüten wachsen an traubenartigen Rispen und können eine Größe von 8 bis 15 cm erreichen, aus den Blüten entwickeln sich in der Zeit von August bis Anfang Oktober geflügelte Früchte, diese Propeller dürften den meisten Menschen bekannt sein, durch den so möglichen Flug verbreitet sich der Ahorn erfolgreich. Im Herbst verfärben sich die Blätter goldgelb und sind so ein echter Hingucker.

Bergahorn pflanzen

Wenn man einen solchen Bergahorn Baum anpflanzt, sollte man unbedingt seine spätere Größe berücksichtigen, denn wie bereits erreicht der Baum eine stattliche Größe. Die ideale Zeit zum Pflanzen ist der Herbst, in dieser Zeit kann das Bäumchen all seine Energie in die Wurzelbildung stecken. Das Erdreich sollte möglichst großzügig ausgehoben werden, beim Einsetzen des Ahornbaums rüttelt man kräftig am Stamm, so kann sich die Erde zwischen den Wurzeln verteilen. Hat man eine Topf- oder Ballenpflanze ist das Rütteln nicht nötig. Der Ahorn sollte, wenn möglich in derselben Tiefe verpflanzt werden, wie er bisher gewachsen ist. Ist der Bergahorn eingepflanzt, wird die Erde großzügig bewässert, um dem Baum Stabilität zu geben, kann ein Baumpfahl gesetzt werden.

Die jungen Ahornbäume müssen großzügig gegossen werden, die ausgewachsenen Bäume benötigen nur bei lange anhaltender Trockenheit Wasser, die tiefen Wurzeln versorgen den Baum ansonsten mit ausreichend Wasser. Rindenmulch kann mit in den Wurzelbereich eingearbeitet werden, so speichert die Erde länger Feuchtigkeit.

Pflege des Bergahorns

In Sachen Pflege stellt die Pflanze keinerlei Ansprüche, ein regelmäßiger Schnitt ist nicht nötig, falls die Krone zu groß wird, kann diese im Spätsommer zurückgeschnitten werden. Der Baum sollte in weitläufigen Gärten oder Parkanlagen gepflanzt werden, mit zunehmenden Alter wird der Baum durch sein dichtes Laubwerk zu einem hervorragenden Schattenspender.
Insekten, Vögel, Misteln und Pilze siedeln sich gerne am oder im Bergahorn an und nutzen diese als Wirtsbäume. Eichhörnchen, Kernbeißer und eine ganze Reihe andere Tiere lieben die Samen als Nahrung.

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