Begonien

© Foo Aggieband - shutterstock.com
© Foo Aggieband - shutterstock.com

Was sind Begonien?

Begonien, beziehungsweise Begonia gehören zur Pflanzengattung der Schiefblattgewächse. Deswegen werden diese Pflanzen häufig als Schiefblatt bezeichnet. Es gibt rund 1400 bis 1500 Arten davon, einige sind giftig, andere nicht. Wer Haustiere oder Kinder hat, sollte sich im Vorfeld gut über die jeweilige Art informieren, um Vergiftungen zu vermeiden. Aufgrund der Vielzahl an Arten gehören Begonien zu den artenreichsten Pflanzengattungen. Der Name Begonia kommt von Michel Begon, es handelte es sich um einen Gefährten des bekannten Botanikers Plumier.

Begonien sind beliebt bei Pflanzenfans, weil sie farbenprächtig sind und eindrucksvolle Blüten hervorbringen. Nicht selten werden diese als Zierpflanzen in der Wohnung oder am Balkon gehalten. Natürlich machen Begonien auch im Beet eine gute Figur. Mit ein bisschen Gartenplanung lassen sich damit wunderschöne Beete gestalten. Dies ist natürlich eher für Gartenprofis gedacht. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, es fängt alles mit einem Samen an und offenbart sich später als bunte Blütenwelt. Falls Du Dich für Begonien interessierst und nicht weiter weißt, helfen Dir Gärtnereien gerne weiter. Diese können Dir auch genau die Pflanzen empfehlen, die optimal zu Dir passen. Aber auch hier findest du viele Informationen rund um die Begonien. Lese Dir die vielen Artikel zu dieser Pflanze durch und Dein grüner Daumen wächst mit Sicherheit.

Die Eigenschaften der Begonien

Begonien sind mehrjährige Pflanzen. Selten kommt es vor, dass diese nur einmal blühen und dann nie wieder. Oftmals handelt es sich um krautartige Pflanzen, manchmal auch um Sträucher, die bis zu drei Meter hoch werden. Da es viele Begonien Arten gibt, lässt sich hier keine einheitliche Beschreibung anführen. Beachte dass viele Arten saftig sind, manche bilden Knollen und Rhizome aus. Die Stängel hängen entweder nach unten, stehen aufrecht oder sind kriechend. Es gibt sogar Arten, bei denen die Stängel relativ kurz geraten sind. Sogenannte Nebenblätter ummanteln den Stängel und den Blattstiel. Die zweizeiligen, spiralig- oder wechselständigen Laubblätter wachsen gestielt und sind leicht zerbrechlich. Hier musst Du bei der Pflege gut aufpassen. Die Blattspreiten sind asymmetrisch angeordnet und nur selten direkt zusammengesetzt. Der Rand ist an manchen Pflanzen glatt oder unregelmäßig gesägt. Die Blattspreiten wiederum sind fiedernervig angelegt.

Interessant zu wissen ist, dass Begonien getrenntgeschlechtig wachsen. Blüten werden in weiblich und männlich eingeteilt, zudem gibt es immer fünf Blüten. Die Blütenhüllblätter sind nicht von Kelch und Krone getrennt, sondern gleichgestaltet. Männliche Blüten weisen in etwa zwei bis vier Blütenhüllblätter auf, weibliche Blüten rund zwei bis zehn. Zu einem Fruchtknoten wechseln jeweils zwei bis sieben Fruchtblätter. Daraus entstehen Kapselfrüchte, die asymmetrisch angelegt sind, welche kleine Samen enthalten. Diese werden vom Wind in der Natur verbreitet. Aus manchen Samen entstehen beerenartige Früchte, die gerne von Tieren gefressen werden.

Verbreitung der Begonien

Auf heimischen Balkonen sind Begonien bei uns weit verbreitet. Da es aber über 1500 Arten gibt, überleben nicht alle im Wohnzimmer. Viele Gattungen benötigen feuchtes, tropisches und subtropisches Klima. Deswegen finden sich viele von diesen in Südamerika wieder. Die Begonia grandis ist die einzige ihrer Art, die in Mitteleuropa mancherorts winterhart ist. Meist verbreitet ist diese jedoch in den westlichen Hügeln in der Nähe von Peking. Natürlich kannst du einige Begonien auch bei dir im Garten einpflanzen oder am Balkon aufstellen. Jedoch überleben diese den Winter nicht. Deswegen sind einige Maßnahmen zu treffen. Außerdem musst du auf jene Sorten setzen, die speziell als Zierpflanzen gezüchtet wurden. Die Eigenschaften wurden so optimiert, dass die Pflanzen auch an jenen Stellen wachsen, wo keine idealen Klimabedingungen herrschen.

Begonien am Balkon anpflanzen – so geht’s

© R R – shutterstock.com

Begonien am Balkon sind immer eine gute Wahl. Sie strahlen Freude aus und die Blütenpracht ist ein wundervoller Anblick an warmen Tagen. Einfach in Südamerika Begoniensamen zu kaufen und bei Dir zuhause einzupflanzen, wird in der Regel nicht funktionieren. Die ursprünglichen Begonien benötigen ein feuchttropisches oder subtropisches Klima, welches bei uns nicht gegeben ist. Keine Sorge, in all den Jahren wurde die Pflanze eigens für diesen Zweck optimiert. Spezielle Zierpflanzen wurden herangezüchtet, die auch dann blühen, wenn die Klimabedingungen nicht optimal sind.
Falsch machen kannst du mit diesen Pflanzen kaum etwas, die Pflege ist relativ einfach und die Begonien offenbaren rasch ihre Schönheit. Besorge Dir im besten Falle Knollenbegonien oder Hängebegonien, die Du beide im Fachhandel findest. Dort gibt es sogar unterschiedliche Farben zu erwerben.

Begonien benötigen halbschattige oder schattige Plätze

Suche dir deine Lieblingsbegonie aus und suche für diese einen halbschattigen oder schattigen Platz. Das stellt leider für jene Balkonbesitzer einen Nachteil dar, bei denen viel Sonne vorhanden ist. Andernfalls dürfen sich diejenigen freuen, die mit der Begonie eine Pflanze gefunden haben, die mit wenig Sonne klarkommt. Es ist nämlich nicht so einfach solche Sorten zu finden. Falls Du Deine Begonien mit anderen Pflanzen kombinieren möchtest, setze am besten auf Edellieschen oder auf Fuchsien. Diese vertragen sich ziemlich gut und haben fast die gleichen Ansprüche. Achte außerdem darauf, dass Begonien an einer geschützten Stelle verweilen, weil diese durch starken Wind oder Starkregen schnell ihre Blätter und Blüten verlieren. Längere Triebe am besten am Balkon anbinden, um diese zusätzlich zu schützen.

Nährstoffreiche und wasserdurchlässige Erde vorbereiten

Am besten gedeihen Begonien, wenn diese in einem Blumenkasten mit nährstoffreicher Erde eingepflanzt werden. Diese sollte außerdem wasserdurchlässig sein. Misch ein Drittel Sand in die Blumenerde und die Voraussetzungen sind perfekt. Wichtig: Wasser muss abfließen können, weil Staunässe schädlich ist. Kurze Trockenheit macht Begonien weniger aus, als wenn zu viel Wasser vorhanden ist.

Wieviel Pflege benötigen Begonien?

Merke dir, Begonien benötigen nicht viel Wasser, sollten jedoch regelmäßig gegossen werden. Folglich bedeutet dies, dass sie Staunässe nicht wirklich vertragen, es aber dennoch feucht mögen. Deswegen sind Töpfe mit Wasserabfluss stets zu empfehlen. Achte am besten auf die obere Erdschicht, sobald dieses trocken ist, kannst Du die Pflanze erneut gießen. Wird die Pflanze einmal nicht gegossen, stört dies weniger als wenn Du es täglich übertreibst. Mach Dir also keine Sorgen, wenn die obere Schicht der Erde trocken ist. Der Begonie geht es in diesem Zustand gut und es ist lediglich die Zeit für Wassernachschub gekommen.

In der Wachstumsphase und vor der Blüte empfiehlt es sich, die Begonien mit Flüssigdünger zu düngen. Ab Herbst kannst du damit aufhören. Außerdem sollten abgestorbene, wie auch verblühte Pflanzenteile entfernt werden, um die Begonie vor Pilzbefall zu schützen. Auch die Neubildung von Blüten und der Wuchs wird dadurch angeregt. Beobachte deine Pflanze gut und gib ihr die Pflege, die sie benötigt. Übertreiben musst Du es jedoch nicht. Durchaus handelt es sich um eine Sorte, die für Anfänger geeignet ist, sodass sich der grüne Daumen automatisch nach und nach entwickelt. Achtung: Begonien sind sehr empfindlich und tropisches Klima gewöhnt. Deswegen solltest du diese im Herbst noch vor dem ersten Frost vom Balkon holen.

Auch darfst du diese keinesfalls zu früh auf den Balkon stellen. Manchmal hat es im April schon über 20 Grad tagsüber, doch nachts kühlt es oftmals ab und das mögen Begonien gar nicht. Deswegen warte stets bis der letzte Frost vorbei ist und bringe sie in Sicherheit, bevor der erste Frost auftritt.

Begonien für den Winterschlaf vorbereiten

Einfach den Topf in die Hand nehmen und im Wohnzimmer abstellen, funktioniert mit Begonien leider nicht. Es handelt sich um solche Pflanzen, die Du für den Winterschlaf vorbereiten musst. Keine Sorge, der Aufwand ist nicht wirklich groß und lohnt sich durchaus. Zwar könntest Du die alten Begonien wegwerfen und im Frühjahr Neue kaufen. Soviel kosten Begonien nun auch wieder nicht. Aber das wäre schade, schließlich handelt es sich um eine Pflanze, die im nächsten Jahr wieder die Chance hat, zu blühen. Solange die Begonie nicht krank oder auf irgendeine Art beschädigt ist, solltest Du sie aufheben.

Lasse Deine Pflanze austrocknen, danach schneidest Du sie oberhalb von der Erde ab. Die restlichen Teile werden samt der Knolle ausgegraben und grob gereinigt. Danach wickelst Du die komplette Knolle in Zeitungspapier ein und lagerst diese an einem kühlen, trockenen Ort. Dieser muss selbstverständlich frostfrei bleiben, sonst könntest du die Pflanze gleich am Balkon stehen lassen. Im März wickelst du die Knolle aus und pflanzt sie erneut in einen Blumentopf ein. Diesen stellst Du bis Mitte Mai auf die Fensterbank, wo Du die Pflanze regelmäßig gießt. Achtung: Auch hier Staunässe vermeiden. Sobald der letzte Frost vorüber ist, kannst Du die Pflanze direkt am Balkon stellen. Falls Du keinen kühlen Platz zur Verfügung hast, kannst Du die Knollen natürlich auch verschenken. Eventuell nimmt sie Dir ein Gartenfan ab, der diese im nächsten Frühjahr gebrauchen kann.

Begonien im Garten

© David Dennis – shutterstock.com

Nicht nur am Balkon, auch im Garten machen Begonien eine gute Figur. Falls Du Dich für diese Pflanzenart entscheidest, solltest du diese Mitte Mai in die Erde pflanzen. Dort haben Begonien bis in den Herbst hinein Saison. Wichtig: Begonien mögen es halbschattig bis schattig. Direkte Mittagsonne vertragen diese kaum, deswegen solltest du einen Platz suchen, wo die Sonne nicht oft vorbeischaut. Der Boden ist im Idealfall nährstoffreich, locker, warm und frisch.

Für den Garten eignen sich Eis-Begonien am besten, weil diese nur 25 Zentimeter hoch werden und sämtliche Wetterlagen wie Trockenperioden, Wind, Regen und Hitze am besten vertragen. Für grüne Daumen die eher faul sind, ist diese Art zudem ein Pluspunkt. Verblühtes fällt bei dieser Begonie von alleine ab. Erhältlich sind die Eis-Varianten in Rosa, Weiß und Rot. Hole Dir im Frühjahr die Knollen und pflanze diese in die Erde. Danach gießt Du Deine neue Pflanze regelmäßig. Es darf auf keinen Fall Staunässe entstehen weil Begonien zu viel Wasser nicht vertragen. Sie mögen es feucht aber nicht nass. Bis zur Blütezeit kannst Du außerdem ein wenig Flüssigdünger hinzufügen. Alles andere regelt sich quasi von alleine. Im Herbst solltest du diese rechtzeitig ausgraben, bevor der erste Frost kommt. Diesen mögen Begonien nämlich überhaupt nicht, sie sind tropische Temperaturen gewöhnt. Ein Wunder überhaupt, dass diese sich hierzulande wohlfühlen und uns ihren wunderschönen Blütenanblick schenken. Ein spezielles Zuchtverfahren macht dies möglich.

Wie lassen sich Begonien vermehren?

Du möchtest Deine Begonien vermehren und noch mehr wunderschöne Pflanzen im Garten willkommen heißen? Eine tolle Idee, die Du unbedingt in die Tat umsetzen solltest. Um Stecklinge zu vermehren, verwendest Du am besten Triebstücke, die zwei bis drei Blätter aufweisen. Diese steckst du in nährstoffarme, feuchte Anzuchterde. Sollten die Blätter zu groß sein, dann einfach halbieren. Der komplette Anzuchtkasten wird auf der Fensterbank bei 20 bis 25 Grad aufgestellt. Es dauert nicht lange bis die Stecklinge Wurzeln bilden. Dies kannst Du auch beobachten, indem Du einen Steckling ins Wasserglas legst. Dort treiben Wurzeln auch wunderbar aus.

Auch aus Blättern können Stecklinge gedeihen. Nimm ein kräftiges Blatt von der Pflanze und durchtrenne die Blattadern auf der unteren Seite mit einem scharfen Messer. Jede Ader darfst Du aber nur an einer Stelle trennen. Das Blatt wird danach auf die feuchte Anzuchterde gelegt. Achtung: mit der Oberseite nach unten. Nimm ein paar Steine zur Hand und beschwere es, sodass die Schnittstellen optimalen Kontakt mit der Erde haben. Danach deckst Du alles mit einer Folie ab und hältst die Erde feucht. Nach einigen Wochen wachsen aus diesen Blättern kleine Pflänzchen, die Du vom Blatt trennst und in eigene Töpfe setzt.

Noch einfacher ist es, wenn Du die Knollen teilst, diese lassen sich ebenso vermehren. Einfach im Frühjahr direkt von der Pflanze mehrere Knollen abschneiden, die pro Stück mindestens ein Auge aufweisen sollten. Wichtig: Reibe die Schnittstellen jeweils mit Holzkohlepulver ein, damit schützt Du die Pflanzen vor Fäulnis. Danach setzt Du die Knollen in einzelne Töpfe und gießt diese. Fertig!
Falls Du deine Begonien per Samen einsetzt, achte darauf, dass das Saatgut mit Sand gemischt wird. Es verteilt sich so besser in der Erde. Danach mit einem Brett fest andrücken und ebenso feucht halten. Danach mit einer Haube oder Folie abdecken, dann bleibt die Luftfeuchtigkeit hoch und die Pflanzen können optimal gedeihen.

Krankheiten und Schädlinge

Leider sind Begonien nicht von Krankheiten oder Schädlingen ausgenommen. Deswegen solltest Du Dich hier ein wenig schlau machen, mit welchen Problemen zu rechnen ist. Eine sehr häufige Pilzerkrankung ist der echte Mehltau. Dieser befällt hauptsächlich Blatt-Begonien. Um dem vorzubeugen, solltest du regelmäßig verwelkte Blätter und Blüten von der Pflanze entfernen.

Ferner kommt es manchmal zu Fäulnis-Pilzen bei allen Begonien Arten. Dies liegt meist an der nassen Erde oder einem zu heißen Standort. Deswegen solltest du Begonien nur dort pflanzen, wo wenig Sonne scheint und auf zu viel Wasser verzichten. Sind Begonien einmal mit diesem Pilz befallen, solltest Du diese entsorgen. Damit schützt Du weitere Pflanzen vor einer Ansteckung.

Selten aber doch müssen Begonien mit einem Thripsen- oder Blattlausbefall leben. Ab und an sind es auch Dickmaulrüssler, die diese Pflanzen befallen. Dies erkennst Du an dem Buchtenfraß am Blattrand. Diese nervigen Käfer sind in der Nacht aktiv und lassen sich zu dieser Zeit am besten entfernen. Verwende eine Taschenlampe, um diese besser zu erkennen. Bei richtiger Pflege sollte die Pflanze gesund bleiben. Beobachte die Blätter und Blüten ab und an, ob diese welken oder irgendwelche ungebetenen Gäste aufweisen. So lässt sich die Begonie am besten retten.

Wo und wie werden Begonien genutzt?

Nicht nur als Zierpflanzen machen Begonien eine gute Figur, auch in Gärten, Parks und öffentlichen Räumen sieht man diese Pflanzen häufig. Die dekorativen Blüten sind es, die Begonien so besonders machen. Sie strahlen eine Schönheit aus, die fast alle fasziniert. Oftmals werden Sorten wie die Begonia fuchsioides oder die Begonia grandis subsp. Grandis auf Grund ihrer wunderschönen Blüten eingesetzt. Auch die Begonie xalbopicta, die Wimpern-Begonie, Kidney-Begonie und Engelsflügel-Begonie wird oftmals angepflanzt weil diese ein toller Anblick sind.

Welche Begonien Arten sind am beliebtesten?

Begonien gibt es viele, als Begonien Einsteiger fast zu viele, weil man hier doch den Überblick verlieren könnte. Bekannt und beliebt sind beispielsweise die Begonia-Semperflorens – oder Eisbegonien Hybriden. Weiters die Elatior-Begonien und die Knollenbegonien. Früher waren die Lorrainebegonien beliebt, leider werden diese heute noch kaum angeboten.

Über 12.000 Zuchtexemplare gibt es von den Begonien, die zu den größten Pflanzengattungen überhaupt zählen. Die meisten Arten fühlen sich in tropischen und subtropischen Klimazonen am wohlsten. Frost mögen sie überhaupt nicht. Etwa 150 Arten kommen direkt aus dem Tropengebiet Afrikas, mehr als 600 Arten aus Mittel- und Südamerika. Weitere 600 Arten wachsen in Asien.

Die pflegeleichten Begonien Sorten

Sämtliche Begonien weisen männliche und weibliche Blüten auf. Unterteilt werden die Pflanzen in drei Gruppen:

  • Rhizom bildende
  • Faserwurzel bildende
  • Knollen bildende

Handelt es sich um Rhizom- oder Faserwurzeln, weisen diese auffällige Blätter auf, die im Winter dennoch ihre Blätter verlieren. Beide eignen sich hervorragend als Zimmerpflanzen. Zu den Rhizomen Sorten gehören die Begonia masoniana (Eisernes Kreuz), Begonia rex (Königs-Begonie) und die Begonia versicolor.

Falls du auf Knollenbegonien setzt, musst du diese im Herbst in den Winterschlaf schicken. Diese blühen im Frühjahr auf und verwelken im Herbst. Diese kommen meist aus Brasilien. Dazu gehören die Begonia-Semperflorens oder Eisbegonien.

Tipp: 3 Begonien, die leicht zu pflegen sind:

Du suchst die ultimativen Begonien, die nur wenig Pflege benötigen? Dann solltest Du mit einer dieser drei Arten starten. Ideal zum Einstieg und für alle, die ihren grünen Daumen erst kennenlernen.
Knollenbegonie – Begonia Bonfire
Die Begonia Bonfire ist Orange und ideal für Balkon und Garten. Diese braucht nicht unbedingt einen ganz schattigen Platz. Die Sonne darf durchaus mal vorbeischauen. Die Knollen lassen sich jedes Jahr aufs Neue verwenden.

Begonia Elatior – Hybriden

Dabei handelt es sich um eine Zimmerpflanze, die in ihrer Farbenpracht kaum zu übertreffen ist. Die Handhabung ist einfach und zudem ist diese leicht zu pflegen.

Weitere Sorten, die die Sonne gut vertragen sind:

  • Begonia metallica
  • Begonia credneri
  • Begonia metallica
  • Begonia corallina
  • Begonia credneri
  • Begonia corallina
  • Pendula odorate

Begonien im Topf vorziehen und so die Blütezeit verlängern

© Nonchanon – shutterstock.com

Möchtest Du länger etwas von Deinen Begonien haben? Dann sei Dir dieser Tipp ans Herz gelegt. Fange bereits im Februar mit dem vorziehen an. Egal ob du die Begonien auf dem Balkon aufstellen oder im Garten anpflanzen möchtest. Dieser Tipp sorgt dafür, dass die Blüten länger blühen und ihre Schönheit offenbaren. Bereite einen Topf mit nährstoffreicher Erde vor und bepflanze diesen mit einer Begonien-Knolle. Ist dies geschehen, stellst Du diese am Fensterbrett auf. Wichtig: Auch in diesem Stadium benötigt die Pflanze noch nicht so viel Wasser. Achte darauf, dass die Erde feucht aber nicht nass ist. Auch solltest Du zu viel Sonnenlicht vermeiden, das mögen Begonien bekanntlich nicht. Außer Du entscheidest Dich für eine Sorte, die gut verträglich ist. Aufpassen solltest du außerdem auf die Heizungsluft. Da sich die Heizkörper meist unter dem Fensterbrett befinden, ist die Luft dort ziemlich warm. Hohe Luftfeuchtigkeit stört nicht, jedoch trocknet die Erde bei Heizungsluft schneller aus. Deswegen immer wieder leicht nachgießen, sodass sich Deine Pflanze wohl fühlt. Ab April blühen die Begonien, wenn Du alles richtig gemacht hast. Aber Achtung, nach draußen dürfen diese erst dann, wenn der letzte Frost verschwunden ist. Natürlich kannst du sie zwischendurch tagsüber auf den Balkon stellen, um sie ein wenig abzuhärten. Doch nachts, bei frostigen Temperaturen besser ins Innere damit. Du möchtest schließlich lange etwas von den Begonien haben. Sobald die Blätter wachsen, gib ihnen noch mehr Wasser und besprühe sie ab und an mit einer Sprühflasche. Das mögen sie am liebsten, weil damit eine optimale Luftfeuchtigkeit erzeugt wird.

Knollenbegonien aus dem Winterschlaf wecken

Im Herbst hilfst Du Deinen Pflanzen sich in den Winterschlaf zu begeben. Im Frühjahr musst du diese wieder erwecken. Falls Du die Begonien vorzüchten möchtest, kannst du dies bereits im Februar tun. Verwende hierfür Töpfe mit Wasserablauf oder spezielle Anzuchtschalen. Wie immer eignet sich eine nährstoffreiche Erde, die Du ein wenig mit Sand anreicherst. Tipp: Hornspäne agieren als natürlicher Dünger und sorgen bis zu zehn Wochen, dass deine Pflanzen ausreichend versorgt werden.

Wichtig: Pflanze die Knolle immer mit der Delle nach oben ein. In etwa drei Zentimeter tief unter der Erde. Die Triebe bilden sich nämlich an der Knollenoberseite. Würdest du die Pflanze verkehrtherum einpflanzen, würde daraus eine Erdbegonie entstehen. Um die Begonien zu schützen, benötigst Du entweder eine Pflanzenhaube oder eine luftdurchlässige Folie. Einfach über den Topf spannen und diese auf eine helle Fensterbank stellen. Achte darauf, dass keine direkte Mittagssonne auf die Pflanze scheint. Die ersten Triebe wachsen am besten bei einer Temperatur um die 15 Grad. Achte darauf, dass die Heizung nicht zu warm ist. Ansonsten bildet die Pflanze zahlreiche Blätter, aber keine Wurzeln. Zeigen sich die ersten Triebe, kann die Temperatur auf 20 Grad erhöht werden. In einer Wohnung ist schwer diese konstant zu halten. Deswegen stellst Du die Pflanzen am besten dort auf, wo nicht ständig geheizt wird.

Knollenbegonien im Keller überwintern

Der Keller ist der ideale Lagerraum für Deine Knollen im Winter, falls dieser eine konstante Temperatur von etwa 8°C aufweist, trocken und frostfrei bleibt. Bevor Du sie dort im Spätherbst lagerst, schneidest Du Deine Pflanzen etwa Hand hoch zurück und befreist sie ferner von Schädlingen und beschädigten Pflanzenteilen. Danach wickelst Du die Knollen in Zeitungspapier ein und legst diese in den Keller.

Alternativ kannst Du die Knollen auch direkt im Blumenkasten überwintern. Schneide die Teile auf 2 cm zurück und stelle diese in einem luftigen Raum auf, der ebenso etwa 8°C aufweist. Vergesse nicht regelmäßig zu lüften. Im Winter müssen die Begonien trocken bleiben. Kein Gießen oder Befeuchten, weil sie dadurch verfaulen und im Endeffekt kaputtgehen. Ausnahme: falls Du die Erde komplett entfernst, befeuchtest Du die Knollen zwischendurch, weil diese keine Schuppenblätter haben und sonst total austrocknen.

Mit Begonien ein Blütemeer gestalten

Begonien sehen als einzelne Topfpflanze bereits nett aus. Noch schöner wirken sie, wenn diese in ein komplettes Blütenmeer verwandelt werden. Diese Tipps sind sicherlich für fortgeschrittene grüne Daumen gedacht. Im Vorfeld solltest Du Dir überlegen, wie Dein Beet im Endeffekt aussieht. Nimm Stift und Papier zur Hand, um eine Skizze davon zu zeichnen. Du könntest beispielsweise in der Mitte vier Begonien in rosa einpflanzen, dann rundherum eine weitere Farbe und so weiter. So gestaltest Du einen wundervollen Farbkreis. Natürlich lassen sich mit Pflanzen komplette Muster in den Garten zaubern. So manche Künstler „malen“ mit den Begonien komplette Bilder, die aus der Vogelperspektive atemberaubend aussehen. Mit ein bisschen Planung ist solch ein Projekt gar nicht so schwer. Deswegen der Tipp mit dem Blatt Papier im Vorfeld. Einfach nach der Skizze einpflanzen und sich auf ein Kunstwerk der Natur freuen.

Für solche Projekte empfehlen sich Begonien, die nicht so empfindlich sind und auch ein wenig mehr Sonne besser vertragen. Dazu gehören beispielsweise die Begonia Elatier, Chicago, Summerwings und Rosade. Der Vorteil an diesen Züchtungen ist, dass diese besonders sonnen- und hitzebeständig sind. Bei uns sind es übrigens die Begonia Cultivars Elatior, die in vielen Gärten wachsen. Sie sind deswegen beliebt, weil die Widerstandsfähigkeit und Blütenfülle, wie auch die Haltbarkeit dafür sprechen.

Falls Du nicht so viel Geduld aufbringen kannst oder möchtest, kaufst Du Dir einfach Begonien im Topf und pflanzt diese nach Deiner Skizze ein. Der Vorteil an blühenden Pflanzen ist, dass diese bereits wachsen und somit sichergestellt ist, dass sich keine Lücken im Beet bilden. Es kann schließlich immer einmal passieren, dass an gewissen Stellen doch nichts wächst oder die Knolle beschädigt ist. Das wäre schade um das Gesamtbild. Tipp: Sollte dies doch geschehen, kannst Du diese Stelle ebenso mit einer blühenden Begonie ausbessern. Alles ist möglich im Garten Eden, wo Blüten zum absoluten Traum werden. Blumen verwandeln eine graue Zone in ein lebendiges Etwas, wo sich alles wohlfühlen.

Die optimale Pflege für drinnen und draußen

Begonien sind relativ pflegeleicht, dennoch benötigen Sie ab und an Pflege. Ob im Wohnzimmer, Garten oder auf dem Balkon. In allen Fällen solltest Du Dich um Deine Begonien kümmern. Dann ist sichergestellt, dass diese lange blühen und Dir ihre Schönheit offenbaren. Die zwei wichtigsten Punkte sind „Luft und Licht“. Jedoch zählt dazu nicht die Mittagsonne, die viel zu heiß für diese Pflanzen ist. Außerdem haben Begonien oft Durst. Gib Ihnen vor allem im Hochsommer zwei bis drei Mal pro Woche lauwarmes Wasser. Staunässe ist zu vermeiden. Falls Du Dir nicht sicher bist, ob die Pflanze Wasser benötigt, mach die Erdprobe. Ist die obere Schicht staubtrocken, ist die Zeit fürs Gießen gekommen.

Natürlich kannst Du Dir auch mit diversen Hilfsmitteln aus dem Fachhandel aushelfen. Es gibt spezielle Wasserstandanzeigen und Messgeräte. Aber so viel Krimskrams ist in der Regel nicht notwendig. Übertreibe es einfach nicht mit dem Gießen, dann kannst Du kaum etwas falsch machen. Da es sich um eine Dauerblüte handelt, muss diese viel Kraft aufweisen, um so lange zu blühen. Deswegen solltest du die Begonie einmal pro Woche düngen. Einfach Vorratsdünger unter die Erde mischen oder mit Flüssigdünger pflegen. Manchmal kommt es leider auch bei Begonien zu Schädlingen oder Krankheiten. Deswegen kontrolliere deine Pflanze regelmäßig, ob diese krank wird oder befallen ist. Grauschimmel und Fäulnis kommt häufig vor, wenn zu viel Nässe in die Pflanze gelangt. Bei zu viel Sonne bilden sich Sinnmilben. Bei richtiger Pflege sollte nichts passieren und wenn doch, entferne einfach stark befallene Pflanzen von den Schädlingen, sodass sich andere nicht ebenso infizieren.

Den optimalen Standort für die Begonien finden

Wenn Du ein Beet planst, solltest Du nicht nur an die notwendigen Bedingungen denken. Wenig Sonne, geschützt vor starkem Wind und so weiter. Natürlich stellt sich auch die Frage: Wieviel Platz bleibt für ein schön gestaltetes Beet übrig? Möchtest Du beispielsweise ein Blütenmeer gestalten, ist natürlich ein Standort gefragt, der es erlaubt viele Pflanzen nebeneinander zu pflanzen. Hier kommt in der Regel der Schatten zu kurz, wenn es sich um ein großes Beet handelt. In diesem Fall suchst Du Dir von Anfang an jene Sorten aus, die hitzebeständig sind. Ein gut gemeinter Tipp, so steht Deinem Projekt nichts mehr im Weg. Wichtig: Zwischen jeder Pflanze sollten sich etwa 20 cm Abstand befinden, sodass sich jede einzelne Begonie perfekt ausbreiten kann. Hältst du diesen Abstand nicht ein, droht Pilzbefall. Ist dieser einmal an einer Pflanze angelangt, verbreitet sich dieser rasch über sämtliche weiteren Pflanzen. Im schlimmsten Fall musst Du alle wegwerfen und das wäre sehr schade.

Bei normalen Sorten, die keine Sonne vertragen, beachte folgendes:

  • Schattig bis halbschattiger Standort
  • keine direkte Mittagssonne
  • nährstoffreicher Boden
  • kalkarme Erde, die Wasser gut durchlässt

Bei der Planung denke zuerst immer an die Standortvoraussetzungen. Sind diese in Ordnung, dann kannst Du größer denken. Bei Unklarheiten wendest Du Dich am besten an die Fachberater in einer Gärtnerei, die empfehlen Dir passende Begonien für Dein Projekt. Notiere welche Begebenheiten Dein Garten aufweist oder wie Dein Balkon aufgebaut ist und man wird Dir sicherlich die besten Möglichkeiten präsentieren. Wer nur eine Terrasse oder einen Balkon sein Eigen nennt und dort mit viel Mittagssonne rechnen muss, kann leider nicht auf die andere Seite ausweichen. Macht nichts, es gibt ja zum Glück Begonien, die die Hitze auch mögen. Den Zuchtvereinen sei Dank, die dies möglich machen.

Bedeutung der Begonie

Jede Blume hat eine besondere Bedeutung. So auch die Begonie. Verschenkt wird diese um brüderliche Gefühle oder um seine Freundschaft auszudrücken. Dies ist auf die Geschichte der Begonie zurückzuführen. Entdeckt wurde diese 1690 von Charles Plumier. Der sich sofort in die vielfältige Pflanze verliebte. Bunte Farben, aber vollkommen duftlos. Plumier taufte die Pflanze Begonie, nach seinem engen Freund Michel Begon, mit dem er viele Jahre im 17. Jahrhundert reiste. Eine Männerfreundschaft die viele Jahre funktionierte und somit der Blume die Symbolik verlieh. Loyalität, Verlässlichkeit und tiefe Freundschaft. Man ist immer für sich da und geht gemeinsam durch dick und dünn. Wenn Du Deinen Freunden eine Blume schenken möchtest, denke an die Begonie. Damit machst du sicherlich nichts falsch. Ob in rosa, violett, gelb oder weiß. Sicherlich findest du die passende Blütenfarbe für Eure Freundschaft.

Sind Begonien giftig?

Wenn Du Tiere oder kleine Kinder hast, solltest Du Dir im Vorfeld gut überlegen, welche Pflanzen bei Dir Einzug halten. Bei Begonien lässt es sich nicht verallgemeinern, weil es giftige, wie auch ungiftige Arten gibt. Giftig sind auf jeden Fall die Begonia rex und die Begonia gracilis. Lass Dich in solch einem Fall im Fachhandel beraten, wo Du auch Auskunft darüber bekommst, welche Begonien harmlos sind. In giftigen Pflanzen befinden sich Calciumoxolata, wie auch Oxalsäure. Eine Vergiftung zeigt sich in der Regel durch eine Schleimhautreizung, extreme Harnausscheidungen, Durchfall und Erbrechen. Durchfälle sind häufig blutig. Kommt es zu solchen Symptomen, unbedingt einen Arzt konsultieren. Beachte außerdem, dass Begonien tiergiftig sind. Vor allem bei Pferden, Katzen, Hunden, Hamstern, Kaninchen, Meerschweinchen und Vögeln wird zu Vorsicht geraten. Auch hier sind die Symptome einer Vergiftung ähnlich wie beim Menschen. Es kommt zu Durchfall und Erbrechen. Achte daher genau welche Pflanzen Du aufstellst oder im Garten pflanzt.

Wo kann man Begonien kaufen?

Begonien sind klassische Garten- und Balkonpflanzen. Deswegen werden diese häufig im Handel angeboten. Ob in der Gärtnerei, im Bauhaus in der Gartenabteilung oder im Gartenfachhandel. Manchmal sind diese sogar im Supermarkt erhältlich oder in anderen Läden, wo es Balkonpflanzen zu erwerben gibt. Ein guter Anhaltspunkt ist natürlich auch das World Wide Web. Dort erwirbst Du besonders günstig Knollen, die Du im Endeffekt im Garten einsetzen kannst.

Für welche Art Du Dich entscheidest ist abhängig davon, was Du willst und wann Du diese einpflanzen möchtest. Befindest Du dich bereits in der Blütezeit, ist es vorteilhafter auf Begonien zu setzen, die bereits blühend verkauft werden. Diese setzt Du direkt in die Erde und kannst Dich sofort ihrer Schönheit erfreuen. Im April und Anfang Mai ist die Zeit ideal für Knollen. 10 Knollen kosten um die 10 Euro. Möchtest Du Samen im Garten oder Blumenkasten säen, holst Du Dir am besten Anfang des Jahres Saatgut, welches um die 2 Euro kostet. Damit ziehst Du deine Pflanzen vor und setzt diese dann in den Garten, wenn es nachts nicht mehr frostig wird.

Achte beim Kauf darauf, dass Du Dich an einen seriösen Händler wendest. Im Internet werden gerne Pflanzen verkauft, die bereits kaputt oder krank sind. Billig ist hier nicht immer gut. Am besten bestellst Du bei seriösen Händlern auf Amazon oder auf einschlägigen Gartenwebseiten, die Ahnung vom Thema haben. Dort bekommst Du auch eine gute Beratung, falls Du diese benötigst. Informiere Dich im Vorfeld gut, sodass Du am Ende Begonien bekommst, die Dir wirklich eine Freude bereiten.

Begonien strahlen bei jeder Hochzeit

Begonien sind in vielen Farben erhältlich und machen bei Hochzeiten ebenso eine gute Figur. Dabei sind diese vielseitig einsetzbar. Die bunten Blütenblätter als Tischdekoration zum Beispiel oder als Blume im Brautstrauß. Begonien sind herrlich und verzaubern mit ihrer Schönheit jeden bei diesem Fest. Auch als Dekoration in der Kirche oder zum Ausstreuen für die Blumenmädchen offenbaren Begonien ihre romantische Seite.

Besonders in rosa sind die Blumen nicht wegzudenken. Diese lassen sich zur Erinnerung sogar trocknen, sodass der Tag niemals vergessen wird. Einfach den kompletten Strauß kopfüber in einem dunklen, trockenen Raum aufhängen. Danach mit Haarspray oder mit Klarlack einsprühen, schon bleiben dir deine Blumen für die Ewigkeit. Eine weitere Möglichkeit wäre die Salzmethode. Streu etwas Salz auf Zeitungspapier und rolle danach den Brautstrauß hin und her. Danach in eine Vase stellen und von oben herab mit Salz bestreuen. Diese Methode ist zu bevorzugen, wenn Du komplett ohne Chemie auskommen möchtest. Falls Du einzelne Blüten für die Ewigkeit behalten möchtest, presst du diese am besten mit einem schweren Buch einige Wochen. Danach kannst du die Blüten zum Beispiel im Hochzeitsalbum einkleben und es hübsch Dekorieren. Beachte, je früher der Strauß getrocknet wird, desto schöner bleibt er. Warte nicht, bis Du von der Hochzeitsreise zurück bist, in der Regel ist es da schon zu spät. Wenn Dir keine Zeit bleibt, bitte zum Beispiel die Trauzeugen die Blume für Dich zu konservieren. So bleibt die Erinnerung sicherlich erhalten.

Wo lassen sich Begonien verwenden?

Begonien lassen sich vielerorts einsetzen. Ob als Blumenstrauß für zwischendurch, für die Hochzeit oder als Grabschmuck. Begonien machen immer eine gute Figur und dies seit weit über 100 Jahren. Damals wurden diese bereits in Blumenbeete und in Töpfe gepflanzt. Besonders hübsch sehen Begonien in Weidekörben und in Zinkwannen aus. Blumenampeln sind auch eine nette Alternative, um diese Blumen optimal in Szene zu setzen. Beachte, dass die Begonien bis zu 60 Zentimeter hoch werden, sodass Du genügend Platz einplanst und die Pflanze im Fall der Fälle mit einer Schnur festbindest. Falls Du keinen Balkon oder Garten hast, hol Dir die Begonien als Schnittblumen in die Wohnung. Automatisch zieht der Frühling bei Dir ein und verbreitet wunderbare Frühlingsgefühle. Als Schnittblumen musst Du Dir außerdem keine Gedanken wegen dem Licht oder Standort machen. Ideal für Gartenmuffel und wenn die Bedingungen hinten und vorne nicht stimmen. Solltest Du doch das Projekt Begonien wagen, hast Du die notwendigen Informationen bereits erhalten. Ausprobieren lohnt sich. Wenn Du dich an die Pflegeanleitung hältst und den Boden passend vorbereitest, darfst Du Dich auf tolle Pflanzen freuen. Viel Spaß beim Gärtnern.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*