Hornveilchen

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Das Horn-Veilchen, eigentlich Viola Cornute gehört zur Gattung der Veilchen. Oft wird es mit dem Viola Velutina, dem Stiefmütterchen verwechselt. Es handelt sich um eine Pflanze, die etwa 30 Zentimeter hoch wird und ein Rhizom ausbildet. Die Blätter sehen eiförmig, gekerbt und spitz aus, oftmals sind es zwei bis drei.

An der Unterseite sind diese behaart und sie sind in etwa 5 Zentimeter lang. Weiteres weist das Hornveilchen grob gezähnte Nebenblätter auf, die mehr oder weniger tief geschnitten sind. Die Blüten weisen wiederum einen Durchmesser von etwa 2 – 4 Zentimeter auf und sind meist lila bzw. violett, rot, blau, weiß oder schwarz. Der Spot wird in etwa 10 bis 15 Millimeter lang. Blütezeit des Hornveilchens ist von Juni bis August. Vorkommen tut die Pflanze in den Pyrenäen und in den Alpen in Höhenlagen bis zu 2500 Meter.

Inhaltsverzeichnis

Für was wird das Horn-Veilchen verwendet?

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In erster Linie dienen Horn-Veilchen als Zierpflanzen in Gärten, am Friedhof oder in freier Natur. Da es unterschiedliche Sorten gibt, die jeweils andere Farben aufweisen, sind diese vielfältig einsetzbar. Vielleicht gefallen dir eher die schwarzen oder roten Tönungen. Oder doch eher die weißen oder violetten? Bei Veilchen hast du die Qual der Wahl oder du holst sie dir alle in den Garten. Beliebte Sorten sind Johan Wallmark, Altona, Lady Scortt, Blaue Schönheit, Gustav Wermig, Angerland, Cleo, Famos, Rubun, Hansa und viele mehr. Wie du bereits siehst, am Veilchenmarkt tut sich so einiges. Grabe dich durch die vielen Sorten und finde das Horn-Veilchen, welches am besten zu dir passt.

Ein kurzer Horn-Veilchen Steckbrief für dich

Horn-Veilchen erinnern nicht selten an Stiefmütterchen, auch wenn diese ein wenig kleiner sind. Sie wirken entzückend und blühen den ganzen Sommer lang, sogar im Herbst offenbaren diese noch ihre Schönheit für uns alle. Dieser kleine Steckbrief soll dir helfen, dein Horn-Veilchen besser kennenzulernen.

  • Pflanzenfamilie: Veilchengewächse
  • Gattung: Viola
  • Wuchs: krautig, niedrig
  • Herkunft: Nord-Spanien und die Pyrenäen
  • Blütezeit: Mai bis September
  • Blätter: eiförmig und gekerbt
  • Pflege: benötigen kaum Pflege
  • Optimaler Standort: sonnig bis halbschattig
  • Vermehrung: Stecklinge, Teilung oder Aussaat
  • Besonderheiten: Für Menschen essbar, für Katzen jedoch giftig

Horn-Veilchen heißen so, weil diese einen kleinen Sporn aufweisen, welcher sich in der Blütenmitte befindet. Das wunderbare an Horn-Veilchen ist, dass diese bis -12 °C winterhart sind und eine Lebensdauer von mehreren Jahren aufweisen. Wenn gleich Ihre Heimat in Nord-Spanien ist, wie auch in den Pyrenäen, finden Horn-Veilchen auch hierzulande ein nettes Zuhause. Sie bevorzugen einen nährstoffreichen, humosen und durchlässigen Boden, wie auch Wärme und viele Sonnenstrahlen.

Bei diesen Voraussetzungen gedeihen die Horn-Veilchen am besten. Pflege benötigen diese Veilchen kaum, deswegen werden solche auch gerne am Friedhof gepflanzt, wie auch die Stiefmütterchen. Sie sorgen für ein buntes Blütenmeer und dies ohne aufwendige Prozeduren. Haben die Horn-Veilchen den idealen Platz erhalten, bleibt sogar das Gießen überflüssig. Ideal für Pflanzenliebhaber, die das Gießen gerne mal vergessen. Mit diesen Blumen kannst du wohl kaum etwas falsch machen.

Worin liegen die Gemeinsamkeiten bei Stiefmütterchen und Horn-Veilchen?

Laien erkennen kaum einen Unterschied, wenn es um diese beiden Pflanzen geht. Wenn gleich sich diese ziemlich ähnlich sind, gibt es dennoch eine Menge Gegensätze.

Die Gemeinsamkeiten der beiden Pflanzen sind:

  • beide weisen einen dichten, buschigen Wuchs auf
  • die Blütenblätter überlappen sich direkt am Rand bei beiden Blumen
  • grüne, breit-ovale Blätter
  • ein unterständiger Fruchtknoten
  • viele Farben und Sorten
  • gehören beide zur Veilchen Gattung
  • eine zweijährige Lebensdauer
  • essbar und ungiftig für Menschen
  • ideal für Topf- und Freiland
  • mögen sonnige bis halbschattige Plätze
  • frische, feuchte, humose, nährstoffreiche Böden
  • pflegeleicht

Die Unterschiede beider Pflanzen

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Horn-Veilchen stammen aus Nord-Spanien und den Pyrenäen, während Stiefmütterchen eine Kreuzung aus 12 verschiedenen Veilchenarten darstellen und ihren Ursprung in Mitteleuropa haben.
Außerdem haben beide Gewächse unterschiedliche Blütezeiten und Blüten an sich. Horn-Veilchen weisen mehr Blüten auf, außerdem sind diese kleiner als bei den Stiefmütterchen.
Weiteres Merkmal: Horn-Veilchen blühen ab April bis in den August und manchmal sogar im Winter. Werden die Veilchen zurückgeschnitten ist eine zweite Blüte im Herbst möglich. Stiefmütterchen erblühen nur zwischen April und Juli, außerdem vertragen diese nur Temperaturen bis zur Gefriergrenze. Im Großen und Ganzen sind Stiefmütterchen empfindlicher, was die Temperaturen anbelangt und sie mögen keinen Dauerregen.

Falls du weniger Zeit investieren möchtest, setze am besten auf Horn-Veilchen. Diese verwildern und vermehren sich teilweise sogar von selbst. Im Winter benötigen diese kaum einen Schutz und agieren ziemlich selbstständig. Die Stiefmütterchen sind eher die Diven unter den Veilchen. Wer diese überwintern möchte, sollte das Beet abdecken um ihnen Schutz zu bieten.

Den idealen Standort für die Horn-Veilchen finden

Gratulation, du hast dich entschieden Horn-Veilchen im Garten zu pflanzen. Nun stellt sich die Frage, welchen Standort du hierfür am besten wählst. Horn-Veilchen sind in Sachen idealer Standort ein wenig eigen. Oben mögen sie es recht sonnig und hell, während die Erde feucht sein sollte. Halbschatten genügt ihnen ebenso, nur kompletter Schatten sollte vermieden werden. Die Blüten bilden sich dort überhaupt nicht aus und in Folge geht die Pflanze ein. Wo sich dieser ideale Standort befindet, ist dem Horn-Veilchen egal. Du kannst diese im Topf, im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon einpflanzen. Hauptsächlich die Grundvoraussetzungen stimmen. Wenn du die Veilchen im Topf pflanzt, verwende frisches Substrat, das langfristig gesehen eine gute Feuchtigkeit halten kann.

Orientiere dich an folgenden Bodenmerkmalen

  • der Nährstoffgehalt sollte hoch sein
  • hoher Humusgehalt
  • gute Durchlässigkeit
  • eine lockere Bodenbeschaffenheit

Tipp: Falls du deine Horn-Veilchen vorab zuhause vorziehst, stelle den Anzuchttopf an einem dunkeln Platz auf. Zum Keimen benötigen diese kein Licht, erst wenn die ersten Blätter sichtbar sind, solltest du sie an die Sonne stellen, ab diesem Zeitpunkt brauchen sie es nämlich.

Wann ist die ideale Zeit zum Horn-Veilchen sähen?

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Als grüner Daumen Profi wirst du bereits wissen, dass man Blumen nicht das ganze Jahr über pflanzen kann. Falls nicht, erfährst du hier, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Schließlich möchtest du ein erfolgreiches Beet an Horn-Veilchen erhalten. Die Frage ist für welche Variante du dich entscheidest. Möchtest du die Samen selbst säen oder vorgezogene Pflanzen kaufen? Im Gartencenter oder auch in Baumärkten, Supermärkten und Co gibt es im Frühjahr vorgezogene Horn-Veilchen zu erwerben. Diese lassen sich direkt ins Beet einpflanzen, sobald der letzte Frost vorüber ist. Zwar halten die Horn-Veilchen bis -12 C° durch, beachte aber, dass es sich hierbei um Jungpflanzen handelt, die eventuell noch nicht soviel Kraft haben und erst gedeihen müssen.

Freilich kannst auch du für eine frühzeitige Aussaat im Gewächshaus oder bei dir Zuhause sorgen. Beachte, dass die Keimung bei Horn-Veilchen lange Zeit dauern kann. Tipp: Verreibe die Samen vor er Aussaat mit Sand, dann keimen diese schneller. Beginne mit dem Vorziehen am besten zwischen März und Mai. Sobald die Pflanzen groß genug sind und der letzte Frost vorüber ist, kannst du die Pflanzen in den Garten setzen.

Befolge unbedingt diese Schritte. Bereite einen Topf vor und drücke die Samen nur leicht in die Erde. Es handelt sich um Lichtkeimer, deswegen darfst du diese keinesfalls mit Erde überdecken. Danach stellst du den Topf 10 Tage lang an einen dunklen Standort und sorgst dafür, dass die Erde feucht bleibt. Sobald die ersten Keimblätter erscheinen, solltest du den Topf an einen sonnigen Platz stellen. Sobald sie groß genug sind, übersiedelst du sie entweder in einen anderen Topf oder in den Garten. Falls du sie direkt im Blumenkasten gesät hast, kannst du diesen komplett ins Freie stellen.

Wichtig: Bevorzugst du eine Direktsaat im Garten, erfolgt diese zwischen August und März. Achte darauf, dass es sich um einen frostfreien Tag handelt. Auch zwischen Mai und Juli ist eine Saat möglich. Auf jeden Fall musst du dich bis zum nächsten Frühjahr/Sommer gedulden bis diese blühen. In Folge jedoch in ihrer schönsten Pracht.

Tipp: Vermeide es Horn-Veilchen in ihrer vollen Blüte umzutopfen. Zu dieser Zeit benötigt die Pflanze bereits viel Kraft für die Blüte und dies würde sie nur zusätzlich schwächen.

Keimzeit und die ideale Keimtemperatur der Horn-Veilchen

Beachte, dass es sich bei Horn-Veilchen um Lichtkeimer handelt. Das bedeutet, dass diese direkt auf der Erde aufliegen und nicht mit dieser abgedeckt werden dürfen. Würdest du diese mehrere Zentimeter hinein stecken, würden diese dort eingehen. Achte darauf, dass die Erde recht feucht bleibt, schwimmen dürfen die Samen aber auch nicht im Substrat. Horn-Veilchen gehören sicherlich zu den Pflanzen, die eine relativ lange Keimzeit aufweisen. Manchmal machen sich die ersten Blätter schon nach 8 Tagen bemerkbar, in der Regel dauert es jedoch bis zu 4 Wochen.

Falls sich also nach einer Woche nichts tut, kann es sich nur noch um Wochen handeln bis es soweit ist. Bis die ersten Blätter sichtbar sind, kann der Topf im Dunklen verweilen, danach unbedingt an einen hellen Standort stellen. Beachte: Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 15 und 18°C. Falls du Saunatemperaturen in der Wohnung bevorzugst, dient diese nicht gerade als idealer Standort für deine Veilchen. Warum sind Schattenplätze zu Anfang zu bevorzugen? Im Schatten bleibt die Erde länger feucht und somit können die Samen besser gedeihen. Würdest du den Topf direkt an die Sonne stellen, müsstest du ständig darauf achten, dass das Substrat nicht austrocknet.

Tipp: Beobachte dein Beet genau, ob sich die Horn-Veilchen nicht von selbst vermehren. Manchmal musst du hier gar nichts tun und entdeckst im Frühling plötzlich ein Blumenmeer an Horn-Veilchen.

Wo wirken Horn-Veilchen am schönsten?

Die Frage des Standortes ist nicht immer eine der notwendigen Voraussetzungen. Vielleicht möchtest du diese Frage aus architektonischen Gründen beantwortet wissen. Folgende Plätze eignen sich wunderbar als Ort für deine Blumen. Sie sehen nett aus und außerdem weisen diese Standorte meist die besten Voraussetzungen auf. An Wegränder, in Staudenbeete, in Steingärten, auf Trockenmauern, unter Gehölzen und natürlich auch im Blumenkasten oder im Kübel. Natürlich sollte auch die Nachbarschaft stimmen. Wer wohnt schon gerne neben Blumen, die sich nicht vertragen. Die besten Nachbarn finden sich unter den Chrysanthemen, Zinnien, Astern und Primeln.

Benötigen Hornveilchen im Topf bestimmte Erde?

Pflanzt du die Hornveilchen im Topf oder Blumenkasten, musst du hier nicht auf eine bestimmte Bodenbeschaffenheit achten. Vom Vorteil ist auf jeden Fall frische Blumenerde. Diese weist noch genügend Nährstoffe auf und ist ideal für neue Pflanzen. Im Freiland sollte sie gleichmäßig feucht, humusreich, nährstoffreich, locker und durchlässig sein. Wenn du dies im Topf auch so hinbringst, bekommst du einen Punkt für deine Fleißaufgabe. Generell nötig ist es jedenfalls nicht. Achte darauf, dass du im Blumenkasten 10 cm Abstand zwischen den Pflanzen hältst, sodass jede für sich genügend Platz hat.

In welchem Abstand sollten Hornveilchen gepflanzt werden?

Da sich Hornveilchen teils von alleine vermehren, ist es natürlich nicht immer möglich den exakten Abstand einzuhalten. Dies ist auch nicht immer notwendig. Achte nur darauf, dass du die vorgezogenen Pflanzen, egal ob selbst gezüchtet oder aus dem Baumarkt so einsetzt, dass diese 20 cm Abstand zu anderen Pflanzen halten. Zwischen den Hornveilchen selbst genügen 10 cm Abstand. Beachte dies auch im Blumenkasten wenn möglich.

Wie Pflegebedürftig sind Hornveilchen eigentlich?

Du möchtest aus deinem Hornveilchen eine Blume machen, die lange blüht und eine mehrjährige Lebensdauer erreicht. Dann solltest du dir folgende Tipps unbedingt zu Herzen nehmen. Tipps gibt es generell viele zu diesen Pflanzen. Fast zu viele, wenn man sich so manche Ratgeber anschaut. Lass dich nicht überfordern. Eigentlich sind Hornveilchen ziemlich pflegeleicht, sodass diese nur wenig Aufmerksamkeit benötigen. Dafür offenbaren sie dir Ihre Schönheit den ganzen Sommer lang.

Stehen die Hornveilchen am Balkon im Topf, musst du diese immer dann gießen, wenn die Oberfläche antrocknet. Achte auf eine optimale Drainage im Topf, um damit Staunässe zu verhindern. Handelt es sich um Freiland-Hornveilchen, benötigen diese immer dann Wasser, wenn lange Dürreperioden auftreten und sommerliche Hitze. Generell gilt, jene die direkt in der Sonne stehen, benötigen mehr Wasser als jene im Halbschatten oder Schatten. Aber auch jene im Schatten verdursten irgendwann, wenn es wochenlang nicht regnet. Deswegen beobachte das Wetter ein wenig und gieße wenn notwendig. Wichtig: Auch Hornveilchen, die unter Gehölz blühen brauchen Wasser, weil Regenwasser nur schlecht zur Blume gelangt.

Benötigen Hornveilchen unbedingt einen Dünger?

Dünger ist kein Muss, schaden kann dieser jedoch nicht. Bei Hornveilchen im Topf mischt du ein wenig Flüssigdünger ins Gießwasser und gießt danach die Blumen. Im Freiland verwendest du am besten mineralischen oder organischen Dünger. Dünge am besten dann, wenn die Blüte nachlässt, um diese ein wenig zu verlängern. Zuviel Dünger darfst du auf keinen Fall verwenden, weil sonst zu lange Triebe entstehen und diese Abnicken.

Gibt es Krankheiten, die Hornveilchen befallen?

Kommt es im Sommer zu feuchtwarmen Wetter, sind einige Hornveilchen von echten oder falschen Mehltau betroffen. In Folge bildet sich ein weißer Belag auf den Blüten und Blättern. Entferne sofort jene Pflanzenteile die betroffen sind, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Wichtig: Gieße die Pflanzen nur im Wurzelbereich, dadurch kannst du einen Mehltau Befall verhindern. Ein wenig Knoblauchsud und Jauche Dünger geben der Pflanze ebenso Schutz.

Müssen Hornveilchen geschnitten werden ?

Notwendig ist es nicht, jedoch empfiehlt sich ein Schnitt, um neuen Blüten die Chance zu geben, sich auszubreiten. Im Endeffekt verlängerst du damit wunderbar die Blütezeit. Ein Schnitt bedeutet ebenso, einen buschigen Wuchs und somit wird das Gesamtbild verbessert. Sobald die ersten Blüten verwelken, ist es Zeit für einen Schnitt. Schneide diese etwa zur Hälfte über den Boden zurück. Verwelkte Blätter und Blüten solltest du ebenso regelmäßig entfernen.

Sind Hornveilchen für Menschen giftig?

Horn-Veilchen sind süß und auch im Inneren weisen diese keine bösen Absichten auf. Es handelt sich wahrlich um Blumen, die nicht giftig sind. Sie sind sogar so harmlos, dass du das Hornveilchen essen kannst. Verwendet werden diese für Salate, Torten, kalte Platten, Pudding und vieles mehr. Da es sich um wundervolle Blüten handelt, sind diese auch ideal als Dekoration am Buffet oder am Tisch. Achtung: Vorsichtig solltest du bei Hornveilchen sein, die aus dem Handel stammen. Hier ist nicht sicher, ob diese nicht eine Spritzkur abbekommen haben. Diese solltest du zu Anfang nicht verspeisen oder dich im Vorfeld erkundigen, ob diese essbar sind oder nicht. Auf Nummer sicher gehst du immer dann, wenn du deine Blumen selbst säst und erntest. Du weißt schließlich am besten, welche Mittel in deinem Garten verwendet werden.

Sind Hornveilchen giftig für Katzen?

Du besitzt Katzen oder es sind viele dieser Tiere in deiner Gegend unterwegs. Keine Sorge, Hornveilchen sind auch für Katzen nicht giftig. Falls die Katze einmal an der Pflanze knabbert, muss sich nur einer Sorgen um die eigene Gesundheit machen, die Blume selbst. Ob im Topf oder im Garten, Katzen können sich hier nicht vergiften. Das gilt auch für sämtliche andere Tiere, wie Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Vögel oder Hunde. Kommen diese in Berührung mit Hornveilchen passiert ihnen nichts. Sollten die Tiere gefallen daran finden, die Hornveilchen immerzu anzuknabbern, gestalte ihnen doch ein eigenes Beet, wo sie nach Lust und Laune deine Pflanzen ruinieren können. Deine schönen Hornveilchen bettest du woanders, wo die Tiere Zutrittsverbot erhalten. So hat jeder etwas von diesen Blumen.

Sind Hornveilchen winterhart?

Sobald der Sommer vorbei ist, bekommen viele Gärtner die Panik. Rasch noch sämtliche Pflanzen in Schutz bringen, bevor sich der erste Frost bemerkbar macht. Auf jeden Fall macht es Sinn den Wetterbericht regelmäßig zu studieren, um nicht von der ersten Kältewelle überrascht zu werden. Die gute Nachricht, Hornveilchen lassen sich bis zu -15°C ohne Probleme im Garten überwintern. Wohnst du in einer Region, wo es generell milder ist, musst du dir um deine Veilchen wahrlich keine Sorgen machen. Deswegen gehören die Hornveilchen nicht zu jenen Pflanzen, die du als erstes überwintern musst. Es gibt weit andere, die dringender Pflege benötigen.

Manche wundern sich, dass die Hornveilchen trotz mildem Winter im nächsten Frühjahr nicht mehr blühen. Daran ist selten die niedrige Temperatur schuld. Es gibt schließlich noch andere Gründe, die das Hornveilchen eingehen lassen. Neben Dauerfrost ist es in der Regel eine dauerhafte Nässe oder Energiemangel. Auch Pflanzen können ein hohes Alter erreichen und dies ist bei Hornveilchen relativ schnell erreicht. Viel länger als zwei, drei Jahre überleben diese Blümchen leider nicht. Aber keine Sorge, für genügend Nachschub ist bekanntlich gesorgt. Verwende entweder das Saatgut deiner alten Pflanze oder du holst dir im nächsten Jahr ein neues Päckchen aus dem Handel. Alle Wege führen zu deinem neuen Hornveilchen. Nicht traurig sein, wenn sie das zeitliche Segnen, das ist nun einmal der Kreislauf der Natur. In vielen Fällen haben sich die Hornveilchen bereits vermehrt, während du noch trauerst. Also nicht wundern, wenn plötzlich ganz neue Blumen wachsen, die du gar nicht gepflanzt hast. Pflanzen sind immer für eine Überraschung gut.

Wann ist ein Schutz für Hornveilchen im Winter notwendig?

Einfache Antwort auf eine einfache Frage: Wohnst du einer Gegend, wo es im Winter kalt wird, und die Temperaturen immerzu unter -15°C liegen, kannst du dir die Antwort bereits selbst geben. Vor allem auch dann, wenn du in Gebirgszügen lebst, wo es kalt wird oder in Regionen, wo es im Winter oft regnet. Dauernässe tut den Veilchen genauso wenig gut wie Dauerfrost. Jene im Garten lässt du am besten dort, wo sie sind. Decke das Beet im besten Falle mit Reisig, Tannenzweigen, Laub oder Fichtenzweigen ab. Der beste Zeitpunkt hierfür ist Ende Oktober oder vor dem ersten Frost. Beobachte wie gesagt den Wetterbericht, sodass keine unliebsamen Überraschungen auf dich warten. Schneide die Hornveilchen bis kurz über den Boden zurück, im nächsten Jahr wachsen sie erneut empor und überraschen dich mit ihren neuen traumhaften Blüten.

Handelt es sich um Topfpflanzen gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder du überwinterst diese im Keller, in der Garage oder an einem anderen trockenen Raum, oder du lässt sie einfach am Balkon stehen. Wichtig, umwickle den Topf mit Vlies, so bleibt dieser warm und übersteht auch sämtlichen Frost im tiefsten Winter perfekt. Dir sind diese Überwinterungsmaßnahmen zu kompliziert, lass die Samenstände einfach stehen, sie vermehren sich von alleine. Es liegt also an dir, welche Möglichkeit du in Anspruch nimmst. Jene, die Wildgärten mögen, lassen der Natur meist ihren freien Lauf. Gärtner, die alles Tip Top planen, überlassen nichts dem Zufall. Es kommt im Endeffekt darauf an, zu welcher Gärtnerfraktion du dich zählst.

So vermehrst du Hornveilchen erfolgreich

Hornveilchen lassen sich auf viele Wege vermehren. Die erste Möglichkeit bedeutet für dich, du musst rein gar nichts tun. Viele Hornveilchen säen sich selbst aus und offenbaren dir am Ende einen Wildgarten. Leider gibt es bei dieser Methode keine Garantie. Vielleicht sind die Veilchen diesmal einfach faul und möchten sich nicht vermehren. In diesem Fall musst du ohne Blumenbeet auskommen. Beachte bitte, dass es je nach Aussaat Vor- und Nachteile gibt, die es zu beachten gilt.

Ausgesäte Hornveilchen offenbaren am Ende meist keine sortenreinen Ergebnisse. Du weißt also nicht wirklich, was dich am Ende erwartet. Außerdem ist die Lebensdauer solcher Hornveilchen kürzer. Vorteil, sie keimen ziemlich rasch und sind für kurzentschlossene Veilchen-Saison-Liebhaber bestens geeignet.

Selbst gewonnene Samen aussähen

Falls du diese Methode bevorzugst, musst du im Vorfeld Samen ernten. Dies tust du noch im Sommer, zu dieser Zeit solltest du diese außerdem ins Beet säen. Es handelt sich um Saatgut, das eine Kälteperiode benötigt um zu keimen. Drücke diese nur leicht in den Boden und bedecke sie mit Erde. Es handelt sich nämlich um Lichtkeimer, die nur dann gedeihen, wenn genügend Licht auf die Samen gelangt. Im Frühjahr keimen sie im Endeffekt und es dauert noch ein paar Wochen bis du die ersten Keimblätter siehst. Dann steht der Blumenpracht nichts mehr im Weg.

Gekauftes Saatgut aussähen

Jene Methode, die wohl die meisten bevorzugen, ist das Säen von gekauften Samen. Vorziehen ist nicht notwendig, falls du es dennoch umsetzen möchtest, beginne damit im Januar, spätestens im März. Lege ein wenig Erde in die Saatschale, oben drauf die Samen andrücken und feucht halten. Die optimale Keimtemperatur liegt bei etwa 18°C. Deswegen solltest du diese nicht direkt aufs Fensterbrett stellen, falls du einheizt. Erstens wäre es den Hornveilchen zu warm, zweitens trocknen diese bei Heizungsluft rasch aus. Ab Mitte Mai beginnt im Endeffekt die Aussaat deiner Pflanzen in den Garten oder in einen größeren Topf, den du am Balkon platzierst. Achte darauf, dass der letzte Frost vorbei ist, bevor du den Umzug wagst.

Vermehrung durch Hornveilchen Stecklinge

Stecklinge sind quasi die Kinder der Pflanzen, die weit mehr Kraft aufweisen als Saatgut. Deswegen lohnt es sich, auf diese Vermehrungsmethode zu setzen. Wichtig ist, dass du damit bereits im Herbst beginnst. Schneide 5 cm lange Stecklinge von der Mutterpflanze ab und stecke diese an einen schattigen, kühlen Platz wieder in die Erde. Das Substrat musst du die ganze Zeit über feucht halten, damit sich die Wurzeln optimal ausbilden können. Es dauert rund zwei Wochen, bis die Stecklinge bewurzelt sind. Danach kannst du diese an einen sonnigen Ort umsetzen und behandelst diese wie deine anderen Hornveilchen. Im nächsten Jahr werden diese zum ersten Mal blühen und dir ihre Schönheit offenbaren. Achte darauf, nur junge Pflanzen umzusetzen. Je älter Hornveilchen werden, desto mehr verwurzeln sie sich mit dem Standort. Junge Pflanzen sind weniger empfindlich.

Lohnt sich das Zurückschneiden von Hornveilchen?

Ja und zwar dann, wenn du eine zweite Blüte erleben möchtest. Hornveilchen blühen in der Regel im Frühling bis in den Sommer hinein. Um die Blüte zu verlängern schneidest du die Hornveilchen zwischendurch zurück und sie offenbaren dir wieder ihre vollkommene Schönheit. Zücke die Schere am besten im August, der ideale Zeitpunkt um deine Pflanze anzuregen neu zu blühen. Die Knospen setzen sich in wenigen Tagen an und ab September öffnen sich diese im Endeffekt. Je nach Wetterlage bleibt die Blüte bis November bestehen.

Nach der zweiten Blüte zurückschneiden oder nicht?

Erfahrene Gärtner schneiden die zweite Blüte fast nie zurück und das hat einen Grund. Die Samen können sich auf diesem Weg ausbilden und säen sich im Herbst automatisch aus. Somit entstehen Wildpflanzen die im nächsten Jahr für Überraschungen sorgen. Wenn du keine Samenbildung wünschst, schneide die Hornveilchen im Oktober zurück und du unterbindest diesen Vorgang. Es gibt auch einen guten Grund die Pflanzen zurückzuschneiden. Durch den Schnitt wachsen die Blumen buschiger nach. Dadurch entstehen mehr Blütenansätze und die die Hornveilchen erblühen im nächsten Jahr noch ergiebiger.

Tipps, die du beim Zurückschneiden befolgen solltest

  • nutze eine scharfe Schere
  • desinfiziere die Schere vor der Anwendung
  • schneide verwelkte Blüten regelmäßig ab
  • welke Blätter solltest du ebenso entfernen
  • schneide nicht bei Frost
  • aufgeblühte Blüten kannst du ebenso abschneiden und essen

Mehltau – der Feind der Hornveilchen

Viele Feinde haben Hornveilchen nicht, ebenso benötigen die Veilchen wenig Pflege. Dennoch kommt es ab und an zu einem Mehltaubefall. Handelt es sich um echten Mehltau, erkennst du diesen an dem weißlichen Belag auf Blüten und Blättern. Es handelt sich dabei um Pilzsporen, die in Folge auch Knospen und Stängel befallen. Es ist wichtig, dass du den Mehltau entfernst, sonst stecken sich andere Pflanzen an und dein komplettes Beet ist im Endeffekt infiziert.

So kannst du echten Mehltau vorbeugen:

  • pflanze deine Hornveilchen an luftigen Standorten
  • nicht zu viel gießen
  • sorge für einen guten Wasserabfluss
  • verwende nicht zu viel Dünger
  • Halte einen Pflanzenabstand von 10 cm bis 20 cm ein

Lohnt sich die Bekämpfung von Mehltau überhaupt? Ja, wenn es sich um wertvolle Sorten handelt, ansonsten entfernst du deine Hornveilchen einfach aus dem Beet. Der Aufwand wäre sonst enorm. Behandle deine Blumen mit Zwiebel-, Knoblauch-, und Schachtelhalmsuds. Die betroffenen Pflanzenteile schneidest du ab und danach bespritzt du den Rest mit den eben genannten Düngerstoffen.

Blütezeit verlängern leicht gemacht

Du verlängerst die Blütezeit der Pflanzen, in dem du diese im August zurückschneidest und es somit zu einem erneutem Austrieb kommt. Es gibt jedoch noch andere Maßnahmen, die deinen Blüten gut tun. Gieße deine Pflanzen regelmäßig, aber mit wenig Wasser. Außerdem kannst du diese zwischendurch leicht düngen, um ihnen Nährstoffe zu übermitteln, die sie benötigen. Wichtig: Entfernte verwelkte Blüten und Blätter regelmäßig. Jede verwelkte Blüte bedeutet einen Energieverlust für deine Pflanze. Achte außerdem darauf, dass deine Pflanze von Anfang an einen halbschattigen Platz erhält. In der Sonne ist es ihr zu heiß und im Vollschatten fehlt Licht. Sorge für einen guten Mittelweg und deine Hornveilchen fühlen sich garantiert pudelwohl.

Gut zu wissen: Samenvermehrte Sorten weisen eine eindrucksvolle Blüte auf. Leider haben diese nur wenig Ausdauer, gegenüber den stecklingsvermehrten Sorten. Möchtest du lange Blüten haben, pflanze deine Hornveilchen besser als Stecklinge ein. Damit erreichst du eine lange Blütezeit und dies bis in den Herbst hinein, wenn du diese zurückschneidest. Profitipp: Hornveilchen direkt neben Frühblüher pflanzen, weil diese sich im Beet wunderbar ergänzen. Sobald die Frühblüher verblühen, ist die Zeit der Hornveilchen gekommen, die uns in Folge mit ihrer Schönheit beglücken.

Hornveilchen: Verschiedene Sorten und Farben

Hornveilchen gibt es in unterschiedlichen Farben. Falls du bestimmte Colorationen wünschst, solltest du dir bestimmte Sorten besorgen. Rein weiße Blüten bekommst du beispielsweise mit den Sorten Alba, Alba Minor, Whisley White und White Superior. Sind es eher gelbe oder orangene Blüten die dich reizen? Dann greife zu Aprikosenfarbe (Apricot), Baby Franjo (gelb), Kathrinchen (Zitronengelb), Lutea Splenders (goldgeb) oder Yellow Queen (sattgelb). Munter weiter geht es mit rosa bis rot. Hier findest du Victoria’s Blush (hellrosa), Victoria Cawthorne (rosarot), Velour Purple (pink) und Rubin (rubinrot). Die violetten bis blauen Sorten sind besonders umfangreich. Hier hast du quasi die Qual der Wahl. Amethyst (Hellviolett), Aubergine (malvenfarben), Baby Lucia (himmelblau), Blaue Schönheit (veilchenblau), Blauwunder (violettblau), Blue Moon (dunkelblau), Gustav Wermin (dunkelblau) und Blaulicht (marineblau). Neben der einfarbigen, gibt es außerdem zweifarbige Sorten. Dazu gehören die Ardross Gem (violettblau-goldgelb), Fiona (weiß mit Rand in violett), Irish Molly (maronenbraun und gelbbraun), John Wallmark (fliederfarben mit lila Streifen), Julian (hellblau und gelbe Mitte), Magis Latern (cremefarbene Blüten mit schwarzen Adern) und Columbine (weiß/lila).

Ist ein jedes Hornveilchen mehrjährig?

Angeboten werden mehrjährige und einjährige Hornveilchen. Worin liegt hier eigentlich der Unterschied? Im Handel bekommst du Samen für Blumen, die ein- bis zweijährig erblühen. Dies liegt daran, weil viele Hobbygärtner sowieso nicht langfristig denken. Ab dem zweiten Jahr lässt die Blüte nach und im nächsten Jahr erblüht sie kaum noch. Eigentlich kann ein jedes Hornveilchen älter werden. Es liegt nämlich nicht an den Samen, sondern an der Pflege, die viele vernachlässigen. Wenn du eine mehrjährige Pflanze aus deinem Hornveilchen machten möchtest, musst du diese regelmäßig gießen und düngen. Außerdem solltest du die Pflanze alle zwei Jahre teilen. Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist der Frühling oder Herbst. Du gräbst die Pflanze aus, teilst die Pflanzen und pflanzt sie an einem neuen Standort wieder ein. Auch solltest du deine Hornveilchen im Winter gut schützen, sodass diese im nächsten Jahr bestens blühen. Verwende hierfür Reisig, Laub, Fichten- oder Tannenzweige oder Vlies. Dieses legst du direkt auf das Beet, sodass kein Frost entsteht. Zudem solltest du verwelkte Blüten und Blätter regelmäßig entfernen, sodass die Blumen nicht zu viel Kraft aufbrauchen.

Hornveilchen richtig düngen

Weniger ist mehr, dass solltest du dir merken, wenn es um das Düngen von Hornveilchen geht. Der Nährstoffbedarf eines Hornveilchen ist gering bis mittelmäßig. Deswegen benötigen diese Blumen nicht allzu viel Dünger. Dennoch schadet ein wenig Dünger keinesfalls. Beispielsweise dann, wenn die Blüten langsam verwelken, kannst du die Blumen noch ein wenig pushen und ihnen Lebenskraft zurück schenken. Achte darauf, dass zu viel Dünger eher schadet als hilft. Zwar wachsen die Stauden ordentlich in die Höhe, dies ist aber nicht das Ziel eines Hornveilchen. Du möchtest schließlich keine bunten Sträucher sondern Blumen haben, die beim ersten Windstoß nicht knicken und davon fliegen. Bemerkst du einen rasanten Wachstum, unbedingt das Düngen stoppen, um zu hohe Stauden zu vermeiden. Passenden Dünger bekommst du im Gartenmarkt oder Baumarkt. Auch organische Dünger wie Kompost, Mist, Bokashi oder Hornspäne eignet sich hervorragend als Düngemittel. Wichtig: Verwende nur dann mineralische Dünger, wenn du die Blüten nicht essen möchtest. Ansonsten setze auf die organische Variante.

Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, um den Blüten ordentlich Kraft zu geben, aber auch am Ende der Blüte macht es Sinn, ein wenig Dünger zu streuen, um den Blumen nochmals Schub zu verleihen. Bei mehrjährigen Hornveilchen genügt eine Düngung pro Jahr, alles andere wäre zu übertrieben. Bei Topfpflanzen gilt eine andere Regel. Hier solltest du zu Anfang gar keinen Dünger verwenden, nach einigen Wochen mischst du Flüssigdünger ins Wasser und gießt damit deine Blumen. So bleiben diese vital und überraschen dich stets mit ihrer Blüte.

Die Bedeutung von Hornveilchen

Viele Blumen haben eine Bedeutung, so auch das Veilchen, welches oftmals Anklang in Parfüms findet und für Unschuld und Bescheidenheit steht. Zu beachten gilt es hier, dass die Farben den Unterschied machen. Schenkst du jemand ein blaues Veilchen, bittest du denjenigen um Geduld, dass weiße wiederum steht für Anstand und Jungfräulichkeit, gelb für Hoffnung Frühling.

Wie viel kosten Hornveilchen?

Es kommt darauf an, in welcher Form du Hornveilchen erwerben möchtest. Samenpäckchen bekommst du ab etwa 2 Euro, je nach Packungsinhalt können diese bis zu 7 Euro oder auch mehr kosten. Dies ist natürlich abhängig von der jeweiligen Sorte. Tipp: Mach selbst einen Preisvergleich auf Amazon oder nutze Google, um die Angebote zu durchforsten. Saatgut im Internet kaufen lohnt sich dann, wenn du planst noch andere Dinge zu erwerben. Zum Beispiel Blumentöpfe, Erde oder Gartenmöbel. Bestelle das Saatgut einfach dazu und spare ein wenig Geld. Ansonsten gibt es Samen in jedem gut sortierten Supermarkt und im Gartencenter. Im Frühling musst du nicht lange nach Angeboten suchen. Zu diesem Zeitpunkt werden dir außerdem zahlreiche Pflanzen angeboten, die bereits blühen. Diese musst du nur noch fertig kaufen und im Beet oder Blumenkasten einsetzen. Fertig.

Wer nicht lange warten möchte, bis die Samen keimen, tut sich mit fertigen Hornveilchen sicherlich einen Gefallen. Mit 2 Euro für ein Hornveilchen kannst du kaum etwas falsch machen. Auch hier gilt, vergleiche ein wenig die Preise bei den Gärtnereien oder im Baumarkt. Generell sind Pflanzen in Baumärkten günstiger als in kleinen Gärtnereien. Die Frage ist, wo bekommst du die bessere Beratung. Du wirst den Weg zum Hornveilchen sicherlich finden. Manchmal gibt es auch Stecklinge und Saatgut bei Saatgut-Treffen, die immer häufiger in Städten und am Land stattfinden. Erkundige dich im Internet, ob es solche bei dir in der Gegend gibt. Solche Treffen sind ebenso interessant für Einsteiger, weil sich dort viel Austausch mit anderen Pflanzen-Fans bietet und dies meist kostenlos und ohne Verkaufsabsicht.

Fazit: Hornveilchen sind nette Blumen mit denen du eigentlich nichts falsch machen kannst. Sie blühen auf und sorgen für bunte Stimmung im eigenen Garten oder Blumentopf. Fang mit einem kleinen Beet an und wenn sie dir gefallen, kannst du diese in den nächsten Jahren noch erweitern. Die ideale Blumen, die ebenso am Friedhof und am Wegesrand anzutreffen sind. Mit diesen Hornveilchen-Tipps solltest du gut voran kommen und deine ersten Blumen im nächsten Frühjahr groß bekommen.

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