Rasenmäher

© Semjonow Juri - shutterstock.com

Typen von Rasenmähern

Es gibt eine Reihe an Mäher-Typen die im Folgenden vorgestellt werden sollen, um dir erstmal einen Überblick zu geben.

Der Klassiker unter den Mähern ist natürlich der Benzin betriebene Mäher. Hierbei wird das Schneide-System durch einen Benzinmotor angetrieben. Diese Mäher sind sehr leistungsstark und benötigen als großen Vorteil, der viel Flexibilität mit sich bringt, kein Stromkabel. Diese Geräte sind geeignet für Gebrauchs-, Spiel- und Zier-Rasen.
Ein weiterer oft verwendeter Mäher-Typ ist der Elektro-Mäher, der durch einen Elektromotor angetrieben wird. Hier wird allerdings ein Stromkabel benötigt, das durchaus mal als störend empfunden werden kann. Jedoch ist das Schnittergebnis sehr gut und die Lautstärke beim Mähen keine Belastung für Nachbarn oder umstehende Personen. Manches mal wird das Geräusch eines Elektro-Mähers sogar als beruhigend und entspannend empfunden.

Eine Abwandlung des Elektro-Mähers ist der Akku betriebene Rasenmäher. Er bietet die gleichen Vorteile eines Elektro-Mähers, benötigt jedoch kein Stromkabel. Das Gerät wird einfach an der Ladestation aufgeladen und kann anschließend zum Mähen verwendet werden. Zudem können mit dem Roboter-Mäher besonders kleine Schnitthöhen realisiert werden. Hierdurch kann man besonders schöne Zier-Rasen verwirklichen.

Als besonders praktisch im Einsatz hat sich der Roboter-Mäher erwiesen. Der Roboter-Mäher erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit unter Gartenbesitzern, da dieser für ein hervorragendes Schnittergebnis sorgt und dem Rasen durch sein regelmäßiges Mähen zu einem sehr guten Wuchs verhilft.

Für umweltbewusste Gärtner gibt es natürlich auch einen Mäher-Typ. Dies sind der Hand betriebene Mäher. Diese Geräte liefern unter den vorgestellten Typen das beste Schnittergebnis und sind dazu noch sehr leise und einfach zu warten. Darüber hinaus sind sie Platzsparend.

Ferner gibt es natürlich den bekannten Aufsitz-Mäher der durch seinen hohen Komfort und die besonders hohe Leistung punktet.

Was ist ein Mulchmäher?

Bei einem sogenannten Mulchmäher handelt es sich um einen Mäher-Typ, der neben einem Schneide-System für den Rasen, ein weiteres System zum Zerkleinern des Schnittgutes besitzt. Somit muss kein Fangkorb installiert werden und man muss sich auch nicht über die Abfallentsorgung Gedanken machen. Das so zerkleinerte Rasen-Material wird einfach über den Heckauswurf wieder auf die Grasfläche gegeben und verbleibt dort. Dieses Material wird so fein zerkleinert, dass es dem Rasen direkt wieder als Nährstoff-Grundlage dient.

Welcher Mäher Typ ist der richtige?

Du solltest bei der Wahl deines Mähers vor allem darauf achten, was für Grasflächen du bearbeiten möchtest und welche Größe diese Flächen aufweisen. Die Größe der Grasflächen ist wichtig, da du dadurch bestimmen kannst, was für eine Leistung dein Mäher haben muss. Bei den Rasenflächen-Arten wird zwischen drei Arten von Rasen unterschieden. Dies sind der Spiel-Rasen, der Gebrauchs-Rasen und der Zier-Rasen, die alle unterschiedliche Ansprüche an die Pflege stellen. Für Spiel- und Gebrauchs-Rasen eignen sich vor allem Sichelmäher. Das sind Mäher, bei denen das Schneide-System aus horizontal angeordneten Messern besteht, die um eine vertikale Achse rotieren. Das Schnittgut wird hierbei meist zur Seite oder nach hinten raus ausgeworfen. Als Geräte eignen sich hierbei vor allem Elektro und Benzin betriebene Rasenmäher, unter anderem auch der Robotermäher. Handelt es sich in deinem Garten um einen Zier-Rasen ist, ein Hand betriebener Mäher oder eine Robotermäher zu empfehlen. Der Spindelmäher überzeugt durch sein phänomenales Schnittergebnis und pflegt den Rasen dadurch besonders gut. Die Rasen-Qualität wird hierdurch enorm gesteigert. Die Roboter-Ausführung besticht durch seine regelmäßigen Einsatzzeiten. Sie können den Zierrasen jeden Tag schneiden lassen. Hierdurch wird der Rasen nachhaltig in seiner Entwicklung unterstützt. Durch das regelmäßige Schneiden werden die Wurzeln sich besser ausbilden und der Wuchs des Rasens wird dichter erscheinen.

Ferner solltest du bei der Wahl des richtigen Mähers auf die Boden-Gegebenheiten in deinem Garten achten. Wenn man viele Hänge in seinem Garten hat, eignen besonders Mäher, die über einen separaten Achsantrieb verfügen, somit muss man nicht mühselig das Gerät immer wieder den Hang herauf schieben.

Auch solltest du berücksichtigen, ob du dein Garten viele verwinkelte und schlecht zu erreichende Grasflächen hat. Ist dies der Fall eignen sich besonders Benzin betriebene oder Akku-Mäher, da diese nicht über ein Stromkabel mit einer Steckdose verbunden werden müssen.

Vorteile von Roboter-Mäher

Die Vorteile von Mährobotern liegen vor allem darin, dass enorm viel Zeit eingespart werden kann. Man muss nicht mehr selber regelmäßig den Rasen mähen und mühsam die Kanten schneiden. Die neuen Mähroboter haben sich soweit entwickelt, dass diese ohne Probleme diese Aufgaben übernehmen können. Des Weiteren sind diese Mähroboter sehr leise im Betrieb und können zu jeder Tageszeit eingesetzt werden, ohne dabei den Nachbarn durch ein lautes Motorengeräusch zu verärgern. Ein guter Pluspunkt ist auch, dass der Rasen gemäht wird, wenn man mal nicht zu Hause ist, oder keine Zeit hat sich um den Rasen im Garten zu kümmern. Der Einsatz eines Mäher-Roboters führt auch dazu, dass sich die Qualität des Rasens deutlich verbessern wird. Durch das regelmäßige Schneiden, wird der Wuchs des Rasens kräftiger und die Verwurzelung stabiler. Es muss auch nicht über eine Entsorgung des Schnittgutes nachgedacht werden. Der Roboter zerschneidet das Schnittgut so klein, dass es direkt auf dem Rasen verbleiben kann und ihm als Nährstoff-Grundlage dienen kann. Folglich wird auch kein Fangkorb benötigt. Hierdurch fällt das Gerät kleiner aus und benötigt in der Verstauung deutlich weniger Platz. Ein weiterer Aspekt ist, dass Leute mit Allergien gegen Gräser nicht in den Kontakt mit dem Rasen gelangen, trotzdem aber zur gleichen Zeit einen schön gepflegten Rasen haben können. Fast alle Roboter-Mäher verfügen über eine Schnitthöhenverstellung, mit der du die für deine Bedürfnisse optimalste Schnitthöhe einstellen kannst. Ein bekannter und qualitativ hochwertiger Hersteller von Roboter-Mähern ist beispielsweise die Firma Husqvarna.

Vorteile eines benzinbetriebenen Mähers

Die Vorteile eines Benzin betriebenen Mähers liegen vor allem darin, dass man nicht auf eine lästige Kabelführung achten muss. Hat man einen sehr großen Garten oder einen verwinkelten Garten mit teils kleinen Grasflächen, kann ein Strom betriebener Mäher schnell zur Belastung werden, wenn man immer auf das Kabel achten muss. Auch muss man ständig darauf achten, dass das Kabel beim Strom betriebenen Rasenmäher nicht in die Schneide-Klingen gerät. Des Weiteren sind die Benzinmäher sehr leistungsstark, was vor allem den Vorteil bringt, dass man ohne Probleme große Flächen mit hohem und dichtem Gras ohne Probleme beschneiden kann. Zudem gibt es Benzinmäher, die auch einen installierten Radantrieb haben. Dies ist besonders vorteilhaft für Leute, die nicht mehr genügend Kraft aufbringen können einen gewöhnlichen Mäher zu schieben. Auch Sind die Schnittbreiten eines Benzinmähers im Vergleich zu den elektrisch betriebenen Alternativen meist deutlich breiter. Hierdurch kann man schneller den Rasen mähen. Ein besonderer Komfort-Vorteil, über den manche Benzin-Mäher verfügen, ist ein Elektrostart. Somit kann einfach per Knopfdruck der Benzinmotor gestartet werden und muss nicht mühselig mit der Anlasser-Leine gestartet werden.

Vorteile eines Elektromähers

Die Vorteile eines elektrisch betriebenen Rasenmähers liegen auf der Hand. Der Elektromäher ist im Vergleich zu einem Benzin betriebenen Mäher deutlich leiser, da er nicht über einen Verbrennungsmotor angetrieben wird, sondern einen elektrischen Motor verfügt. Somit kann ein Elektromäher vor allem in Gebieten mit einer hohen Bevölkerungsdichte, wenn man die Nachbarn nicht stören möchte, gut einsetzen. Vor allem sind Elektromäher auf Grund ihrer Leistung für kleine bis mittlere Rasenflächen geeignet. Bezinmäher sind hier meist einfach überdimensioniert. Weiter Vorteil eines elektrisch betriebenen Mähers ist, dass dieser meist deutlich leichter ist als ein Benzin-Mäher. Hierdurch ist das Arbeiten mit dem Elektro-Rasenmäher deutlich angenehmer und das Verstauen des Gerätes kann ohne großen Aufwand erfolgen. Ein weiterer Pluspunkt liegt in dem geringen Wartungsaufwand eines Elektro-Mähers. Es muss nicht aufwendig der Ölstand geprüft werden oder dergleichen. Ferner ist das Schnittergebnis eines Elektro-Mähers meist besser als das eines Benzin-Mähers, da die Umdrehungszahlen der Elektro-Mäher meist deutlich höher liegen.

Vorteile eines Akku-Mähers

Die Vorteile eines Vorteile eines Akku-Mähers liegen vor allem darin, dass beim Mähen nicht ständig darauf geachtet werden muss, dass das Stromkabel nicht im Weg liegt oder sogar aus Versehen überfahren wird und dies mitunter zur Zerstörung des Gerätes führen kann. Man kann solch einen Mäher auch viel flexibler einsetzen, als einen Stromkabel-Mäher. Man ist also nicht an einen Ort gebunden, an dem eine Steckdose vorhanden ist. Sondern man lädt den Mäher einfach an der Ladestation auf und kann ihn dann überall einsetzen, wo man möchte. Die Akku-Mäher bieten zudem die gleichen Vorteile eines Stromkabel-Mähers in Bezug auf die Wartungsfreundlichkeit. Es muss kein Öl gewechselt werden und auch kein Benzin nachgefüllt werden. Zudem ist kein Gestank beim Betrieb durch Abgase zu erwarten. Zudem sind die Akku-Mäher meist kleiner und handlicher als Benzin betriebene Geräte. Hinzu kommt, dass diese Akku-Mäher auch weniger Platz in der Lagerung benötigen. Ein weiterer Pluspunkt, der auch mit den Stromkabel betriebenen Geräten übereinstimmt, ist, dass das Schnittergebnis deutlich besser ist als bei anderen Geräten auf Grund der hohen Umdrehungszahlen der Schnittblätter.

Vorteile eines Handmähers

Die Vorteile eines Handmähers liegen vor allem in dem zu erwartendem Schnittergebnis. Dies beruht auf der verwendeten Technik des Handmähers. Durch die Spindelmäher wird das Grasblatt sauber vom Schnittmesser durchtrennt und es entstehen keine ausgefranzten Blattenden, wie dies häufig bei elektrisch oder Benzin betriebenen Mähern der Fall ist. Das herausragende Ergebnis dieser Schnitttechnik wird auch noch Tage nach dem Rasen mähen zu sehen sein. Der Rasen behält seine grüne und saftige Farbe. Während bei der Verwendung anderer Geräte oft die Spitzen vergilben oder austrocknen, da diese nicht ordnungsgemäß abgeschnitten wurden. Auf der Hand liegt ein weiterer Vorteil. Die Hand betriebenen Geräte sind deutlich leiser als die Motor betriebenen Alternativen. Da kann man getrost auch den Rasen schneiden, wenn die Nachbarn mal gerade auch draußen sind oder ein wenig im Garten ausruhen wollen. Man wird mit diesem Gerät im Betrieb kaum jemanden wirklich stören. Das Gewicht dieser Hand betriebenen Geräte ist erfahrungsgemäß auch sehr gering und erlaubt daher den schnellen und handlichen Umgang. Zudem sind die Geräte einfach zu verstauen, da diese nicht viel Platz in Anspruch nehmen. Vor allem für Leute mit kleinen Grasflächen empfiehlt sich solch ein Hand betriebenes Gerät. Ein weiterer wichtiger und nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, dass man durch Handmäher Geld sparen kann. Man muss nicht Geld für Strom oder Benzin ausgegeben, sondern kann ganz einfach mit eigener Muskelkraft den Rasen mähen. Des Weiteren ist der Aufwand für die Wartung dieser Geräte sehr gering. Ferner benötigt man natürlich auch kein nervendes Stromkabel.

Vorteile eines Aufsitz-Mähers

Die Vorteile eines Aufsitz-Mähers liegen vor allem in dem Komfort im Betrieb. Man muss nicht mehr mühselig den Rasenmäher vor sich herschieben, sondern kann bequem auf das Gerät steigen und mit einer Lenkrad-Steuerung den Mäher durch den Garten fahren und so den Rasen mähen. Aufsitz-Mäher sind auf Grund ihrer hohen Leistung vor allem für große Grasflächen geeignet. Zudem ist die Schnittbreite eines Aufsitz-Mähers deutlich breiter als die von Hand geführten Geräten und ermöglicht so ein effizienteres Arbeiten.

Reinigung des Mähers

Um den Mäher zu reinigen solltest du vor allem darauf achten, dass der Mäher während der Reinigung nicht anspringen kann. Daher sollte bei einem Elektro-Mäher das Stromkabel entfernt werden, bei einem Akku-Mäher, der Akku entfernt werden und bei einem Benzin-Mäher tunlichst darauf geachtet werden, dass dieser nicht einfach beim Hantieren mit dem Gerät anspringen kann. Man sollte auch auf keinen Fall den Mäher einfach mit einem Wasserschlauch abspritzen, da dieser hierdurch schnell kaputt gehen kann. Mit einem Handbesen und einem Messer kann man ohne Probleme die groben Rasenreste auf dem Gerät und unterhalb, im Bereich der Schneidemesser, entfernen. Widerspenstige Verkrustungen werden einfach mit dem Messer entfernt. Wenn man den Mäher wirklich schön sauber bekommen möchte eignet sich ein feuchter Lappen, mit dem die Rasenreste gut entfernbar sind. Möchte man das Lager der Schneidwerkzeuge pflegen, eignet sich vor allem Knochenöl dazu. Dieses wirkt zudem Wasser abweisend. Ist bei dem Mäher-Typus ein Fangkorb für das Schnittgut enthalten, kann dieser ohne Probleme mit einem Gartenschlauch behandelt werden.

Schneidewerkzeuge beim Mäher schleifen

Bei dem Schleifen der Schneidewerkzeuge deines Mähers musst du immer sicher gehen, dass das Gerät, während du daran arbeitest, nicht einfach von alleine angeht. Dies führt in der Regel zu sehr schweren Verletzungen. Körperteile werden von den Messern ohne Probleme durchtrennt. Du kannst dich auch dafür entscheiden, dass die Messer von einem Profi geschliffen werden. Somit hast du Gewissheit, dass das Ergebnis sehr gut sein wird. Wenn du das Ganze selber machen möchtest kannst du nach folgenden Schritten vorgehen. Aber du musst immer aufpassen, dass das Gerät nicht angeht während du daran arbeitest. Zu erst wird die Schneideklinge ausgebaut und diese wird anschließend in einem Schraubstock fixiert. Nun wird die Schneideklinge solange mit einem entsprechendem Werkzeug geschliffen, bis die Klingenfläche wieder einheitlich aussieht. Es ist bei der Bearbeitung der Messerklinge darauf zu achten, dass nicht an einer Seite der Klinge zu viel Material abgetragen wird. Dies kann beim späteren Betrieb zu einer Unwucht führen, die dann das Lager des Motors beschädigt. Nach vollendeter Bearbeitung der Klingen kann die Kline wieder an den Mäher montiert werden. Ein Mähsystem mit sauberen und frisch geschliffenen Klingen bringt dir dann wieder das gewünschte Schnittergebnis.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*