Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsearten im Hausgarten und gedeihen im Beet, im Gewächshaus und im Kübel auf dem Balkon. Ob die Ernte reich ausfällt, entscheidet sich zu einem großen Teil beim Pflanzen: am richtigen Zeitpunkt nach den letzten kalten Nächten, an einem sonnigen Platz mit Regenschutz und an einer tiefen Pflanzung mit Stütze. Einen Überblick über Aussaat, Sorten und Pflege bietet die Themenseite Tomaten anbauen.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft: warum Tomaten Wärme brauchen
Die Tomate (Solanum lycopersicum) stammt aus dem westlichen Südamerika, aus der Andenregion. Ihre Wildformen tragen nur kleine, beerenartige Früchte. Zu größeren Früchten gezüchtet wurde sie in Mittelamerika, vor allem im heutigen Mexiko. Nach Europa gelangte sie im 16. Jahrhundert mit den spanischen Eroberern. Lange galt sie hier als Zierpflanze, weil viele die Früchte des Nachtschattengewächses für giftig hielten. Heute ist sie das meistgegessene Gemüse in Deutschland.
Für den Garten folgt daraus zweierlei: Tomaten vertragen keinen Frost und wachsen erst bei Wärme zügig. Und sie sind eng mit Kartoffeln, Paprika und Auberginen verwandt, was bei Standort und Fruchtfolge zählt.
Wann Tomaten ausgepflanzt werden
Ins Freiland kommen Tomaten erst, wenn kein Frost mehr droht. In Mitteleuropa gilt dafür die Zeit nach den Eisheiligen, die mit der „Kalten Sophie“ am 15. Mai enden. Der Kalender ist aber nur ein Anhaltspunkt. Entscheidend ist, dass die Nächte verlässlich über etwa 10 °C bleiben: Frost tötet die Pflanzen, kühlere Nächte bremsen ihr Wachstum spürbar. In rauen Lagen und nach einem kalten Frühjahr lohnt es sich, bis Ende Mai zu warten.
Auch der Boden muss sich erwärmt haben, denn in kalter Erde wachsen die Wurzeln kaum. Als Richtwert gelten mindestens 10 bis 12 °C, gemessen eine Handbreit unter der Oberfläche.
- Freiland und Hochbeet: nach den Eisheiligen, sobald die Nächte über 10 °C bleiben und der Boden sich erwärmt hat.
- Unbeheiztes Gewächshaus: meist ab Ende April oder Anfang Mai, wenn die Nachttemperatur darin nicht mehr unter 10 °C fällt.
- Kübel und Balkon: Das Umsetzen ins endgültige Gefäß ist früher möglich. Dauerhaft draußen bleiben die Pflanzen erst nach den Eisheiligen, vorher kommen sie in kalten Nächten ins Haus.
Droht nach dem Pflanzen doch noch eine kalte Nacht, schützt eine Vlieshaube die Pflanzen im Beet; Kübel rücken dicht an die Hauswand.
Vorziehen und Abhärten
Wer selbst vorzieht, sät etwa sechs bis acht Wochen vor dem Auspflanzen aus, in der Regel im März. Wie die Anzucht gelingt, erklärt der Ratgeber Tomaten aussäen.
Vorgezogene wie gekaufte Jungpflanzen sind weder Wind noch direkte Sonne gewohnt. Etwa ein bis zwei Wochen vor dem Pflanzen beginnt deshalb das Abhärten: Die Töpfe stehen zunächst einige Stunden an einem geschützten, halbschattigen Platz im Freien, dann täglich länger und sonniger. Nachts kommen sie anfangs wieder herein. Ohne diese Gewöhnung bekommen die Blätter in der ersten kräftigen Sonne leicht Verbrennungen.
Der richtige Standort
Tomaten brauchen den sonnigsten Platz im Garten mit mindestens sechs bis acht Stunden direkter Sonne am Tag. Ideal ist ein Beet vor einer nach Süden ausgerichteten Hauswand oder einem Zaun: Die Wand speichert Wärme und hält starken Wind ab. Ganz windstill sollte der Platz trotzdem nicht sein, denn ein leichter Luftzug trocknet das Laub nach Regen und Tau.
Regenschutz ist der wichtigste Einzelfaktor. Bleiben die Blätter lange nass, breitet sich die Kraut- und Braunfäule aus, die häufigste Ursache für absterbende Tomaten im Freiland. Ein Tomatendach aus Folie, ein Dachüberstand oder ein Carport halten den Regen ab. Woran die Krankheit zu erkennen ist, zeigt der Ratgeber Tomatenkrankheiten erkennen und bekämpfen.
Fruchtfolge und Nachbarn
Tomaten gelten als selbstverträglich und können mehrere Jahre am selben Platz stehen. Weil sich Krankheitserreger im Boden anreichern können, ist ein Wechsel des Beetes trotzdem sinnvoll, wo der Platz es erlaubt. Ungünstig ist ein Beet, auf dem im Vorjahr Kartoffeln, Paprika oder Auberginen standen. Als Starkzehrer stehen Tomaten am Anfang der Fruchtfolge, auf frisch mit Kompost versorgtem Boden.
Nicht neben Kartoffeln pflanzen: Beide befällt derselbe Erreger, bei Kartoffeln als Kraut- und Knollenfäule bekannt. Das Kartoffellaub erkrankt oft früher im Jahr und steckt benachbarte Tomaten an. Gute Nachbarn sind dagegen Basilikum, Salat oder Tagetes; weitere Kombinationen nennt der Ratgeber Mischkultur im Gemüsegarten.
Boden vorbereiten
Tomaten wurzeln tief und brauchen einen lockeren, humusreichen und durchlässigen Boden; Staunässe vertragen sie nicht. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 6,8 liegen, also schwach sauer bis neutral. Ist der Boden saurer, hilft eine Kalkgabe. Wie der pH-Wert gemessen und angepasst wird, erklärt der Ratgeber Gartenboden verbessern.
- Lockern: Das Beet spatentief, etwa 30 bis 40 cm, mit Grabegabel oder Spaten lockern, damit die Wurzeln in die Tiefe gehen können.
- Kompost: Reichlich reifen Kompost einarbeiten. Er verbessert die Struktur und versorgt die Pflanzen in den ersten Wochen.
- Grunddüngung: Hornspäne oder einen organischen Tomatendünger als langsam wirkenden Vorrat flach einarbeiten oder direkt ins Pflanzloch geben.
Tomaten auspflanzen: Schritt für Schritt
Gepflanzt wird am besten an einem bedeckten Tag oder am späten Nachmittag, damit die Jungpflanzen nicht gleich in der prallen Sonne stehen.
- Wässern: Die Pflanzen im Topf vorher gründlich gießen, damit der Ballen beim Austopfen zusammenhält.
- Stütze setzen: Stab oder Spiralstab zuerst einschlagen, dann pflanzen. Eine nachträglich eingeschlagene Stütze verletzt leicht die Wurzeln.
- Pflanzloch ausheben: So tief, dass etwa ein Drittel des Stängels in die Erde kommt. Am vergrabenen Stängel bilden sich zusätzliche Wurzeln, die Pflanze wird standfester und besser versorgt.
- Untere Blätter entfernen: Keimblätter und alle Blätter, die unter die Erde kämen, abzupfen.
- Einsetzen: Pflanze einsetzen, mit Erde auffüllen und leicht andrücken. Lange, dünne Pflanzen schräg in eine Rinne legen, die Spitze zeigt nach oben. So liegt der Stängel in der wärmeren oberen Bodenschicht.
- Angießen: Kräftig angießen, damit sich die Erde um die Wurzeln schließt. Ein flacher Gießrand hält das Wasser später an der Pflanze.
- Anbinden: Den Stängel locker mit Sisal, Bast oder Weichbinder an der Stütze befestigen und mit dem Wachstum nachbinden.
Ausnahme veredelte Tomaten: Hier muss die Veredelungsstelle, die Verdickung am unteren Stängel, über der Erde bleiben. Sonst bildet die Edelsorte eigene Wurzeln, und der Vorteil der robusten Unterlage geht verloren.
Pflanzabstand und Stütze
Ausreichend Abstand ist vorbeugender Pflanzenschutz, denn nur luftig stehende Pflanzen trocknen nach Regen schnell ab. Als Richtwerte gelten:
- Eintriebig gezogene Stab- und Rispentomaten: mindestens 60 cm in der Reihe
- Großwüchsige Fleischtomaten und mehrtriebig gezogene Pflanzen: etwa 80 cm
- Zwischen den Reihen: 80 bis 100 cm, damit Gießen, Ausgeizen und Ernte bequem möglich bleiben
Stabtomaten werden je nach Sorte mannshoch und tragen schwere Fruchtstände. Sie brauchen stabile Holz- oder Metallstäbe, Spiralstäbe oder im Gewächshaus Schnüre, die am Dachgestänge befestigt werden. Buschtomaten kommen mit einem kurzen Stab oder ganz ohne Stütze aus.
Freiland, Gewächshaus oder Topf im Vergleich
Die Grundregeln gelten überall, im Detail unterscheiden sich die Anbauorte deutlich:
| Merkmal | Freiland | Gewächshaus | Topf und Balkon |
|---|---|---|---|
| Pflanzzeit | nach den Eisheiligen | ab Ende April oder Anfang Mai, wenn die Nächte darin über 10 °C bleiben | dauerhaft draußen nach den Eisheiligen |
| Platz | 60 bis 80 cm Abstand, Reihen 80 bis 100 cm | mindestens 60 cm, eintriebig an Schnüren | Busch- und Balkontomaten 10 bis 15 Liter, Cocktailtomaten 15 bis 20 Liter, große Stab- und Fleischtomaten 30 bis 40 Liter |
| Regenschutz | Tomatendach oder Dachüberstand empfohlen | vorhanden, dafür an warmen Tagen gründlich lüften | Platz unter Dachüberstand oder Balkondach |
| Gießen | im Hochsommer täglich bis alle zwei Tage | regelmäßig, da kein Regen nachhilft | im Sommer täglich, an heißen Tagen zweimal |
| Düngen ab der Blüte | etwa alle zwei Wochen | etwa alle zwei Wochen | wöchentlich |
| Geeignete Sorten | robuste, krautfäuletolerante Sorten wie „Philovita“ oder frühe wie „Matina“ | auch empfindliche Fleischtomaten wie „Ochsenherz“ oder „Brandywine“ | Busch- und Ampeltomaten wie „Tumbling Tom“, kleinfruchtige Cocktailtomaten |
| Erntebeginn | je nach Sorte ab Juli | oft schon ab Juni | je nach Sorte ab Juli |
Besonderheiten im Gewächshaus
Unter Glas oder Folie bleiben die Blätter trocken, doch Hitze und feuchte Luft stauen sich schnell. Gründliches Lüften an warmen Tagen beugt Pilzkrankheiten vor und hält die Temperatur im Rahmen. Weil Wind und Insekten fehlen, hilft leichtes Schütteln der Pflanzen während der Blüte bei der Bestäubung. Stehen jedes Jahr Tomaten im selben Gewächshaus, helfen ein Austausch der oberen Erdschicht oder veredelte Pflanzen mit widerstandsfähiger Unterlage.
Tomaten im Topf und auf dem Balkon
Im Kübel ist der Wurzelraum begrenzt, ein zu kleiner Topf ist deshalb der häufigste Fehler. Das Gefäß braucht ein Abzugsloch und wird mit Tomaten- oder Gemüseerde statt mit Gartenerde gefüllt. Wasser im Untersetzer wird nach dem Gießen ausgeleert. Der beste Platz ist ein Süd- oder Westbalkon unter einem Dachüberstand. Welche Sorten sich eignen, zeigt der Ratgeber Tomaten auf dem Balkon.
Praxisbeispiel: Auf einem Südbalkon mit Dachüberstand wächst die Cocktailtomate „Supersweet 100“ in einem 20-Liter-Kübel mit Tomatenerde. Gepflanzt wird nach den Eisheiligen, ein stabiler Holzstab steckt von Anfang an im Topf. Die Pflanze wird mit zwei Trieben gezogen, beide werden angebunden. Gegossen wird morgens, an heißen Tagen abends ein zweites Mal. Ab der ersten Blüte gibt es wöchentlich Flüssigdünger nach Packungsangabe. Geerntet wird je nach Witterung ab Juli.
Gießen und Mulchen
Tomaten brauchen viel und vor allem gleichmäßig Wasser. Folgen auf trockene Phasen kräftige Wassergaben oder Starkregen, platzen die Früchte. Zudem entsteht Blütenendfäule: ein dunkler, eingesunkener Fleck an der Fruchtunterseite, weil bei schwankender Wasserversorgung zu wenig Calcium in die Frucht gelangt.
- Gründlich statt oft: Lieber durchdringend gießen als täglich ein wenig. Im Hochsommer ist je nach Wetter und Boden täglich bis alle zwei Tage Wasser nötig; die Oberfläche darf zwischendurch leicht antrocknen.
- An die Wurzel: Direkt auf die Erde gießen, nie über Blätter und Früchte, und möglichst morgens.
- Keine Staunässe: Dauerhaft nasser Boden lässt die Wurzeln faulen.
Eine Mulchschicht aus angewelktem Rasenschnitt oder Stroh hält die Feuchtigkeit gleichmäßig im Boden und verhindert, dass Regen Erde mit Pilzsporen an die unteren Blätter spritzt. Gemulcht wird erst, wenn der Boden warm ist; die Schicht wird regelmäßig dünn erneuert. Zusätzlich werden die untersten Blätter entfernt, sobald sie den Boden berühren. Geeignete Materialien stellt der Ratgeber Mulchen im Garten vor.
Düngen und Ausgeizen in Kürze
Als Starkzehrer brauchen Tomaten viele Nährstoffe, aber nicht sofort. Mit Kompost und Hornspänen als Grunddüngung sind sie in den ersten Wochen nach dem Pflanzen versorgt. Ab der Blüte folgt ein kaliumbetonter Tomatendünger, im Beet etwa alle zwei Wochen, im Topf wöchentlich. Zu viel Stickstoff fördert Blätter statt Früchte. Zeitplan und geeignete Mittel stehen im Ratgeber Tomaten richtig düngen.
Ausgegeizt werden Stabtomaten, also hochwachsende Fleisch-, Rispen- und Salattomaten. Dabei werden die Seitentriebe in den Blattachseln entfernt, solange sie klein sind, damit die Pflanze ihre Kraft in die Früchte steckt. Busch-, Ampel- und Wildtomaten werden nicht ausgegeizt, kleinfruchtige Cocktailtomaten dürfen mit zwei bis drei Trieben wachsen. Die Technik zeigt die Anleitung Tomaten ausgeizen.
Tomaten ernten
Im Freiland beginnt die Ernte je nach Sorte ab Juli und reicht bis in den Oktober, im Gewächshaus oft schon im Juni. Cocktailtomaten reifen früher als große Fleischtomaten. Am besten schmecken Früchte, die vollständig an der Pflanze ausgereift sind.
- Reife erkennen: Die Frucht ist rundum sortentypisch gefärbt, je nach Sorte rot, gelb, orange oder dunkel, und gibt auf leichten Druck etwas nach.
- Pflücken: Die Tomate am Knick des Fruchtstiels abbrechen oder mit der Schere abschneiden, ohne an der Pflanze zu reißen.
- Triebspitze kappen: Ende August oder Anfang September wird der Haupttrieb über der obersten Fruchttraube gekappt. Neue Blüten würden bis zum Herbst nicht mehr reifen, die Kraft geht nun in die vorhandenen Früchte.
- Vor dem ersten Frost: Alle restlichen Früchte ernten. Bereits verfärbte Tomaten reifen bei Zimmertemperatur nach.
- Lagern: Bei Zimmertemperatur, nicht im Kühlschrank, denn Kälte schwächt das Aroma.
Geplatzte Früchte ohne Fäulnis in den Rissen werden bald verbraucht oder in Scheiben bei niedriger Temperatur im Backofen getrocknet und in Olivenöl eingelegt. Früchte mit fauligen Rissen werden entsorgt.
Häufige Fehler beim Tomaten pflanzen
Viele Schadbilder an Tomaten sind keine Krankheiten, sondern die Folge weniger Fehler beim Pflanzen und Pflegen:
| Fehler | Folge | Besser |
|---|---|---|
| Zu früh ausgepflanzt | Wachstumsstillstand, Kälteschäden, bei Frost Totalausfall | nach den Eisheiligen, Nächte über 10 °C, vorher abhärten |
| Zu eng gepflanzt | Laub trocknet schlecht, Pilzkrankheiten breiten sich aus | 60 bis 80 cm Abstand |
| Ohne Regenschutz, über die Blätter gegossen | Kraut- und Braunfäule | Tomatendach, an die Wurzel gießen |
| Unregelmäßig gegossen | geplatzte Früchte, Blütenendfäule | gleichmäßig gießen, mulchen |
| Zu viel Stickstoff | viel Laub, wenig Früchte, eingerollte Blätter (Löffelblättrigkeit) | ab der Blüte kaliumbetont düngen, nach Packungsangabe |
| Stabtomaten nicht ausgegeizt | dichter Wuchs, kleinere und spätere Früchte | Seitentriebe früh ausbrechen |
| Stütze erst später gesetzt | verletzte Wurzeln, umknickende Pflanzen | Stab vor dem Pflanzen einschlagen |
| Topf zu klein | Pflanze trocknet ständig aus, geringer Ertrag | 10 bis 40 Liter je nach Sorte |
| Neben Kartoffeln gepflanzt | frühe Ansteckung mit Kraut- und Braunfäule | Abstand halten, Beet wechseln |
Häufige Fragen zum Tomaten pflanzen
Kann man Tomaten schon vor den Eisheiligen pflanzen?
Im unbeheizten Gewächshaus ja, sobald die Nächte darin nicht mehr unter 10 °C fallen, meist ab Ende April. Kübelpflanzen dürfen früher in ihr endgültiges Gefäß, kommen bei Kälte aber ins Haus. Im Freiland ist ein früherer Termin riskant: Selbst ohne Frost bremsen kalte Nächte das Wachstum so stark, dass früh gepflanzte Tomaten oft kaum einen Vorsprung haben.
Können Tomaten jedes Jahr am selben Platz stehen?
Grundsätzlich ja, Tomaten gelten als selbstverträglich. Treten jedoch Krankheiten auf, ist ein Wechsel des Beetes sinnvoll; im Gewächshaus helfen ein Austausch der oberen Erdschicht oder veredelte Pflanzen. Kranke Pflanzenteile gehören nicht auf den Kompost.
Warum platzen Tomaten kurz vor der Ernte?
Meist nehmen die Pflanzen nach einer Trockenphase plötzlich viel Wasser auf, etwa nach Starkregen oder kräftigem Gießen. Die Frucht wächst dann schneller, als die Haut nachgeben kann. Starke Temperaturschwankungen und zu viel Stickstoff verstärken das. Gleichmäßiges Gießen, Mulch und ein Regendach beugen vor.
Warum werden die unteren Blätter gelb?
Einzelne alte Blätter am Stängelgrund vergilben im Laufe des Sommers ganz natürlich. Färben sich untere und mittlere Blätter zwischen den Blattadern gelb, deutet das auf Magnesiummangel hin. Gelbe Blätter mit braunen Flecken können dagegen auf eine Pilzkrankheit hinweisen und werden entfernt.

